Eben so auffallend mußte auch der Kontrast zwi«schen einem künstlichen und einem natürlichen Wasser«fall. zwischen einem, mit gehauenen Quadersteinen re-gelmäßig eingeschloßenen Bassin, oder Kanal, und einemsich frei und zwanglos hinschlängelnden Bache erschei-nen , worüber sich Berniö eben so schbn, als wahr aus-drückt :
Ce ruitseau, I'amour de Zephir*,
qui da voile det cieux reflechissoit l'azur*,
et de flore autrefois embellissoit l’empire,
Captive dans un bassin de marbre, ou d« Forph^,n’est plus ii clair, ni C pure.
Eiclave de l'art, qui l'enchaine,
dans sa prison superbe, il serpente avee ptin*.
libre autrefois dans ses longues erreurs,
il embrassoit, il arosoit, la plaine,
•t donnoit, en fuyant, la vi* a mill« flaurei.
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Allein so wenig der Vergleich mit der schönen Naturdiesen steifen Gartengeschmack zu verdrängen im Standewar, eben so wenig vermochten eö weder Bacon , nochMikrons reizende Schilderung seines Paradieses,*) nochdie schönen Gemälde von Armidas Gärten, noch dieVorschriften eines Addisson und Pope. **) Nur demMaler Kent war es vorbehalten, den ersten so ruhmvol»len Uebergang zu wagen, die Gärten nach den Gesetzt»der Natur hervorgehen zu machen; dann folgten die be«
*) Verlornes Paradies IV. Gesang.
•') Larquato Tasso, befreitet Jerusale«.