selbst würde gegeben haben, und welche da ihren gehö-rigen Raum finden, um sich ausdrücken und entwickelntu können.
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Ich habe für meine Freunde eine Menge kleinerHanSgärtchcn im natürlichen Geschmacke angelegt, wo-runter einige kaum den zehnten Theil eines Morgen,oder Tagwerks groß waren.
Einige mußten sich freilich nur mit kleinen Gebü»scheu von Rosen und Jasmine» begnügen, andere er»hielten, noch außer diesen, etliche schöne schlanke Baume;bei den größer» wurden die Pflanzungen verstärkt, zuwei»leu ein kleiner Hügel erhoben und dieser mir einemRuhesitze geziert, oder ein kleines Thal gesenkt rc.
Allen Freunden der Natur ist es bekannt, daß mauzum öfter», und besonders in Wäldern, ganz kleineStellen antrifft, die bezaubernd schön sind und wo mansich mit Lust verweilet; man folge diesen Natur - Erzeu«gungen bei kleinen Gartenanlagen und kein Tadel wirdsie ihres beschränkten Raumes wegen treffen. DerWerth eines Nalurgartcuö liegt nicht in seinem ausge-dehnten Umfange, sondern in seinem inner« Kunstwrrth,in seinen schönen Forme» und Bildern.
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Der Gartenkünstler muß demnach genau darin un-terrichtet seyn, was die Kunst anzuwenden und zu er-schaffen im Stande ist, weil er sonst keine glücklicheWahl treffen könnte; er muß wissen, daß er keine Berge,sondern nur Hügel, höchstens von 20 bis 40 Fuß Höhe