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get. An der Felge werde ich über die Derfahrungsart,wie Felsenstücke, aus eine soviel möglich natürliche Weiseverbunden werden können, meine Erfahrungen mit-theilen.
H.
So gehören auch die Grotten unter die eben so sei*tenen, als schwer nachzuahmenden Natur-Gegenständein den Gärten; sie dürfen aber doch, wenn sich eine Ge-legenheit darbiethet, diese anzuwenden, nicht ganz aus,geschlvßen werden. Man findet in England mehrereziemlich glückliche Erfolge der Art, unter welche ich dieGrotte im Garten zu Painshill, und eine andere hinterSalisbury , (ihr Name ist mir entfallen), zu den vorzng-lichsten rechne. — Diese letzte gehört freylich mehr derKunst, als der Natur an, welches mich daher auch glau-ben macht, daß der Gedanke und die Form- von derEgeria fontana in Rom zum Theil entlehnt wordenist. Diese Grotte ist am Ufer eines Sees erbaut undlehnt sich im Hintergründe an einen senkrechten Felsen,den die Natur gebildet hat und über welchen ein, vor-mals berühmtes Heilwasser, herabtraufelt. Am Fußedieses Felsen liegt eine schlafende Nymphe (wahrschein-lich die Egeria ) die durch ein schwaches Licht, welchesungesehen hereinbricht, erleuchtet wird.
Neben ihr sind diese Worte deS Alexander Pope zu lesen:
Nymphe of the grot,
these secret Spring, I keap,
and to the Murmur of the»» Watt» Sleep .
»h! Spara my Slumber, ,
Gently treat the cave,and drink in silenceor in si'lance loave.