Buch 
Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
Entstehung
Seite
25
JPEG-Download
 

25

ne, mit blühenden Gesträuchen untermischt, den Musengeheiligt, sich erheben.

4 -

Der Lieblings-Aufcnthalt der Diana war in denWäldern und ihre vorzügliche Beschäftigung die Jagd.Ein Tempel ihr da errichtet, würde dieser Göttinn ganzangeboren.

5 -

Auch die Minerva stand ernsthaften Verrichtungen,den Künste» und Wissenschaften vor. Ein Tempel, ihrgeweiht sollte daher auch an einer ernsten Stelle, aberohne daß diese einen melancholischen Charakter anneh-men dürfte, erbaut werden.

6 .

Ein Tempel deS Neptun, der Amphitrite, der Ga»lathce, der Thetis, oder der Nereiden, würden ihreschicklichsten Platze, an Seen, Teichen, auf Inselnund an Strömen finden.

7 -

Dem Merkur , dem Gott der Beredsamkeit unddeS Handels, dem Versöhner der Streitenden, könntean Strassen, auch im Innern eines Waldes, an einemFluß (Styx) wen» er als Begleiter der Abgeschiedenenin's Elysium erscheinen soll, sei» Tempel errichtet werden.

8 .

Der Vestatempel wüste sich an heilige Haine, aneinen Teich, oder Fluß, wie der Vestatempel z» Rom ,der die Ufer der Tiber berührt, anlehnen.