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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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9 .

Ein DachuStempel würde auf einem Rebenbügel sei-nen besten Standpunkt finden, so wie der Tempel derCeres da am schicklichsten erscheinen möchte, wo sichihm eine freye Lage und ein Blick nach angrenzendenGetreidfeldern darbiethen würde.

io.

Dem Herkules, dem Vulkan sollten Tempel an Stel-len erbaut werden, wo sich die Narur in kräftigen, küh-nen Formen und Massen entwickelt; wo sie Felsen auf-gerhürmt und schauerliche Berghbhlen gebildet hat,und wo sie bejahrte Eichen als Sinnbild der Kraft undStarke an steilen Abhängen und Abgründen erscheinenläßt.

V.

Diesen verschiedenen Gottheiten warenaberauch verschiedeneBäume, Sträu-cher und Pflanzen besonders zuge-eignet, von denen ich hier nur die we-sentlichsten, mit einigen Bemerkun-gen, anführen will, weil sie zugleichauch die Tempel umgeben und diesenals Attribute dienen sollten.

i.

Die Eiche, (Quercus robur) mit der Rothbuche(Fagus sylvatica ) waren dem Jupiter heilig, sie wa-ren auch »och der Ceres, der Vesta, der Rhea, dem