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ten, so oft und so willkommen, besonders an mur«melnden Quellen aufgenommen wird.
Die Hangbirke (Ketuls alba pendula) mit der vir-ginischen Cypresse (Cupressus disticha) nähern sich die-sem Charakter der Melancholie und der Trauer, weilsie gleich der weinenden Weide ihre Aeste herabsenken;sie kdnnen daher auch auf dieselbe Weise angewendetwerden.
Die Ccder von Libanon (Pinus , cedrus) die Kö-niginn der Bäume, soll das Hol; zum Tempel Salomons,zum Dianentempel zu Ephesus , und noch zu andern ge-geben haben. Aus diesem Holz fertigte man auch dieBrautbektsiätten, als Symbole der Reinlichkeit undder Dauer. Dieser Baum war den Eumcnidcn heilig.
Der Elbenbaum (Taxus baccata) , war mit demMohn und dem Safran der Ceres geweiht. DieserTaxus wurde auch in der simmetrischeu alten Garten-kunst häufig angewendet, aber auch durch die Schecresehr mißhandelt, und in die widernatürlichsten und lä-cherlichsten Formen gezwungen. Sein Ansehen ist dü-ster und traurig; er kann daher in den Naturgärtennur jene Stellen einnehmen, die der Melancholie undder Einsamkeit geweiht werden sollen.
Der Platanus (Platanus occidentalis) war demGenie heilig, ein Tempel, oder ein Pantheon , wel-chen man gelehrten Männern und Helden errichten wür-de, und wo auch ihre Büsten aufgestellt werden müsten,sollten in einem Haine von Platanus -Bäumen ihre schick-lichsten Stellen finden.
Unter der Linde (Tilia europea) sammelt sich diefrohe ländliche Jugend, und.oft bezeichnet auch dieser