Baum einen gewonnenen Sieg, oder eine andere merk-würdige Begebenheit. Sie war der Venus geheiligt. DerSohn des Schweitzers Teil soll unter einer Linde ge-standen seyn, als ihm sein Vater den Apfel vom Kopfeschießen mnßte. Baucis wurde in eine Linde verwan-delt. Aus dem Holze des Eschenbaumes, (Fraxinusexcelsior ) laßt die Dichtung den Amor seine Pfeileschneiden, daher kbnnte auch dieser Baum im Hinter-gründe bei einem dieser Gottheit erbauten Tempel an-gewendet werden. Auch dem Marö war dieser Baummit der Quecke (Triticum repens) geweiht.
Der Birke - oder Maien-Baum, (Betula alba) wirdtm Maimonat der Freundschaft, oder der Liebe errich-tet; daher kbnnre ganz passend, wenn diesen edlen Ge-fühlen ein Tempel erbauet würde, derselbe von der Bir-ke, als Symbol der Liebe und Freundschaft umgebenwerden.
Die Frucht des Apfelbaumes, (Pyrus malus) wardas Sinnbild der Erde, auch das Attribut der Vollkom-menheit, der Schönheit und daher der Venus geweiht,weil ihr dieser Preis vom Paris zuerkannt wurde. DerApfelbaum diente auch als Attribut dem Herkules, weilihn die mythologische Fabel den Drachen bekämpfenläßt, der die goldenen Aepfel in den Gärten der Hespe-riden bewachte.
Der Birnbaum, (Pyru* communis) gehörte der Mi-nerva an.
Der Quittenbaum, (Pyrus cydonia). Seine Aepfelwurden oft für die der Hesperiden gehalten. Sie bezeich-neten als Attribut, das Glück, die Liebe und die Frucht«