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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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barkeir, und waren ebenfalls der VenuS und dem Her-kules geheiligt.

Der Kirschbaum (Prunus cerasus). Dieser, unddie vorhergegangenen Arten Fruchtbäume, könnten, wennder Pomona ein Tempel errichtet würde, diesen eben-falls, mit noch andern Fruchtbäumcn verwebt, umschatten.

Der Nußbaum (Juglans regia ), war dem Jupiterheilig. Bei den Hochzeiten streute die graue Vorzeit Nüs-se aus, damit dieser Gott die Neuvermählten unter sei-nen Schutz nehmen möchte.

Der Maulbeerbaum (Morusalba) bezeichnete, we-gen seiner frühen Blüthezeit, das Symbol der Thätig-keit. Die sich so zärtlich liebenden Pyramus und Thiöbestarben unter einem Maulbeerbaum.

DerKornelbaum (Cornus mascula), war dem Apoll geweiht.

Der zahme Kastanienbaum (Pagus castanea) wardem Jupiter heilig.

Auch der Mandelbaum (Amygdalus communis)diente seiner frühern Blüthezcit wegen zum Sinnbild derThätigkeit. Der Pfirsichbaum war dem Harpocrates,Gott der Verschwiegenheit, heilig.

Der Granatbaum, (Punica granatum). SeineFrucht war ein Sinnbild der Fruchtbarkeit der Erdeund der Proserpina geweiht.

Der Feigenbaum (Picus carica), war dem BacbuS,dem Saturn und dem Merkur heilig, und zugleich auchdas Symbol der Fruchtbarkeit.

Der Oelbaum, (Olea europea) diente als Attributder Minerva und war das Sinnbild des Friedens. Die