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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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Blätter dieses DaumeS werden zum öftern beim korinthi-schen Kapital, statt dem Bärnklau angewendet.

Die Weinrebe (Vitis vinifera ), war dem BachuS,auch der Juno, als Beschützerinn der Ehen geweiht.Wenn die Rebe mit Trauben behängt den Ulmenbaumumschlang, drückte sie das Sinnbild ehelicher Liebe, Ein-tracht und Fruchtbarkeit aus.

Der Epheu (Hedera helix), war das Sinnbild derKraft, der immer blühenden Jugend, und auch dem Ba-chus und der Hebe geweiht. Die Dachanrincn undihre Thyrsusstabe, die Faunen und Satyrcn, bei denFesten (Orgien) waren mit Epheu umwunden. Bei denDermählungs-Feierlichkeiten der Griechen wurde demBrautpaare eine Epheuranke, als Sinnbild des ehelichenBandes überreicht. Der Epheu konnte auch die Tempelder Freundschaft umgeben. Sein zartes Umschlingen,sein unvergängliches Grün würde dieser schönen Tugendein treffendes Sinnbild der Unzertrennlichkeit und Dauergewahren.

Tamarisken (Tamarix gallica) waren dem Apollheilig.

Der Keuschbaum (Vitex agnus castus), war derJuno, das Siungrün (Vinea minor) dem BachuS, undder Sevenbaum (Juniperus sabina) dem Saturn zuge-eignet.

Der Bur (Buxus Sempervirens), gehörte demPluto und der Cpbele an.

Der Majoran (Origanum Majorana), war dem Gottder Ehen, Hymen heilig.

Die Rose war der Venus und dem Amor geweiht.Sie wird die Königinn der Blumen genannt. Mit ihr