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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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Die Schwertlilie (Iris), war das Symbol der Be-redsamkeit und kann beim Merkur-Tempel seine Stellefinden.

Auch die Anemone war der Venus , und die Stair-blume (Gnaphalium stoechas) der Juno geeignet. Jadem Hohlen deS Steckenkrauts, (Perula communis)läßt, die Dichtung den Prometheus das Feuer vomHimmel holen.

Oie Todtenblume (Tagete, erecta), ward auf dieGrabhügel gepflanzt, ebenso war auch der AmaranrhuSder Trauer geweiht.

Der Asphodelus, welcher der Proserpina heilig war,gehörte gleichfalls unter die Trauerpflanzen.

Die Malva war dem OslriS heilig.

Der Mohn (Papaver somniferum) , war der Ce-res und der Juno, als Beschützerinnen der ehelichenFruchtbarkeit, zugeeignet; er war auch das Symbol desSchlafes und daher dem Morpheus geweiht.

Die See - oder Lotusblume (Nymphea nelumbo),war das Attribut der Ceres, der Isis und der Frucht-barkeit.

Die Bohne (Vicia faba), war das Symbol desTodes.

Flachs (Linum usitatissimum) war der Isis heilig.

Bärnklau, (Acanthus mollis). Diese schöne Pflanzezieret schon über zwei tausend Jahre das korinthischeCapitäl, und zwar wie die Tradition sagt durch fol-gendes Ereigniß:

I» Korinth starb ein junges Mädchen, das vonihrer Amme sehr geliebt worden war. Diese gefühlvollezärtliche Wärterinn besuchte das Grab ihres Zöglingsund setzte auf dieses einen Korb, der Eßwaren, kleine