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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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Die I,Inschrift sagt:

Halter Frauen hier still, setzet nieder die Urne, daßdes Vaters Klage bei ihr weile im heiligen Hain." *)An der Seite liegt ein Felsen von Trauerweidenüberschattet, zur Aufnahme des Aschenkrugs bereit, undein heiliger Hain von schlanken Pappeln hüllt dasGanze in eine feierliche Dämmerung.,

So war dieses Denkmal gebildet, welches in derfranzösischen Revolution zerstört worden seyn soll.

Auch nur eine Urne am Rande eines murmelnde»Baches, der uncer Trauerweiden dahin gleitet, ver-ewigt den im fernen Grabe ruhenden Freund, oder dietreue Gattinn. Wir beklagen hier ihren unersetzliche»Verlust mit jenen zarten, veredelten geistigen Gefüh-len für Liebe und Freundschaft, und ohne daß diese,durch Empfindungen herberer und sinnlicher Art, durchdie Gegenwart der Knochenreste verbittert und die Sehn-sucht zur Wiederkehr gcschwachct werde.

VII.

Brücken in den Gärten.

i.

Die Brücken in den Garten gewahren eben-falls eine große Zierde und Wirkung, wenn sie nachden bildlichen Regeln aufgestellt werden, und sich durchschöne Formen empfehlen. Die Gartenbrücken werdenbald aus Stein, aus Eisen, bald aus Hol; erbaut.

*) Wenn ich mich noch recht erinnere, se diese Jnnschri'trvon Gdthe,