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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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VIII.

Erste Verfahrungsweise auf dem Platz,der einen natürlichen Garten aufneh-men soll.

i.

Vor allen Dingen muß sich der Gartenkünstler mitdem Platz und der Gegend, wo eine natürliche Garten-Anlage hervorgehen soll, in eine sehr genaue Bekannt-schaft setzen. Er muß alles, was die Natur, sowohlim Innern, als Aeußern bereits aufgestellt hat, mit derstrengsten Aufmerksamkeit aufsuchen, prüfen und ge-nau erwägen, waü er von ihr für seine Anlage, mitoder ohne Zusätze benutze» und anwenden kann, weil da-durch nicht allein an Originalität, Wahrheit, Zeit undGenuß beträchtlich gewonnen, sondern auch an Kostenviel erspart werden kann. Er vermeide daher sorgfältigdas zu voreilige Zerstören und Fällen der bestehendenBäume; er verbinde vielmehr mit diesen und andernNaturparthien seine eigenen Schöpfungen. Währenddem er aber seine Phantasie mit den gegenwärtigen undkünftigen Bildern beschäftiget, muß eine äußerst ge-naue Aufnahme des ganzen Platzes, mit allen seinenGegenständen, sie mögen nun durch die Natur erzeugt,oder schon früher durch die Kunst bewirket worden seyn,gefertiger werden.

2.

Auf diese Aufnahme werden dann die ersten Grund-linien der Haupt-Ideen der neuen Gartenanlage, diemit dem Charakter des Platzes und der Gegend verein-barlich sind, aber nur nach ihren großen und Haupt-

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