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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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dem Genuße und dem Charakter der bildlichen Natur, dereiner schdnen Landschaft, wo diese vermißt wird, naherzu bringen. Er muß daher das minder Schöne vom ei-gentlichen Schönen entfernen, und dieses unter reinen Ge«stalten und gefälligen Umrissen malerisch hervortretenlassen.

Er muß alle Erdformen, wo sie etwa durch mensch»lichen Gewerbfleiß, oder auö andern Ursachen verunstal-tet worden sind, wieder mit der Schdnheitö-Linie um-gürten; er muß die natürlichen Wälder, wo sie sichweder schön noch malerisch darstellen, oder zu einfdr»mig erscheinen, mit neuen Pflanzungen bereichern, ver-schönern und sie dadurch dem Charakter der Naturgar-ten anpassen; er muß schöne Felsenparthien, Wasser-fälle, Quellen, Bäche rc. wen» diese von Gebüschenversteckt und dem Auge entzogen sind, durch ein vorsich-tiges bescheidenes Fällen jener Gesträuche, die sie ver-bergen, aber ohne das Geheimnißvolle, das traulicheEinsame, von dem sie gewöhnlich umgeben sind, zu schwä-chen oder gar zu verdrängen, der Ansicht öffnen unddem Genuße wieder schenken.

Biethet daS zu einer natürlichen Gartenanlage be-stimmte Lokal schönem Wälder, oder Baumgruppen , oder<uui) nur einzelne Bäume dar, so müssen dieselben, woeS möglich ist, erhalte» und mit der neuen Anlage inVerbindung gesetzt werden. Nur in dem Fall, wo einsolcher Wald gerade an einer Stelle gelegen wäre, woer allen neuen Formen im Wege stünde; wo er schöneAu-sichteii ganz ausschldße und noch obendrein keinebildlichen Ansichten darböthe, wäre die Frage erlaubt,

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