ein Gewebe von Gestalten, wo sich nie eine eigentlichebestimmte Linie gewähren läßt.
6 .
Eine solche Linie, und wenn sie auch von dem geübtestenKünstlergezogen worden wäre, würde nie jener unsichtbarenLinie, mit der die Natur ihre Wälder umgürtet, gleichen,wenn, wie gesagt, auf dieser die äußer» Bäume ängst-lich gepflanzt werden wollten. Auch hier müßen dievielen kleinern Ein- und Ausbiegungen, die die Naturmit ihren größer» Umrissen der Wälder immer verwe-bet und verbindet, grbßccnthrilö dem Zufall überlassenwerden, welches auf folgende Weise bewerkstelliget wer-den kann.
7 .
Man vertheilet die Arbeiter zwischen diese Stäbe,die nur mehr (und nachdem der früher mir dem Zeichen-stab gezogene Strich ganz verschwunden ist) die Haupt-charaktere der großen Schwingungen anzeigen, und laßtsie die ersten Baumlbcher des Waldsaumeü nach ihrerWillkühr offnen. Durch dieses Verfahren entstehen dannalle jene kleineren Ein - und Ausbiegungen, die den Um-rissen der Natur am nächsten kommen. An den Stel-len aber, wo sich etwa die Gruben zufällig in einer ge-raden Linie zeigen, oder wo der Umriß nicht ästhetischhervorgegangen ist, kann man leicht helfen, wenn ent-weder neue Gruben geöffnet, oder von den geöffnetenwieder einige ausgefüllet werden.
8 -
Aus diesen gehet dann weiter hervor, daß dieWälder nicht mir der eigentlichen schönen sanften Wel-len-Linie umgürtet werden dürfen. S. die eben er-wähnte Skizze x. bei b., wo die Bäume einer solchen