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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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Wellen.Linie folgen. Diese scheinbare Linie ist bei den Wäl.dern wie gesagt, von einer ganz andern, weit kühnern, kräfti-gern Art. Es ist ein durch viele, bald scharf, baldsiumpfwinklicht, bald seicht, bald tief, sich Wald ausWald einwärts neigender und oft durch beträchtliche Ein-schnitte oder Einbrüche unterbrochener gebogener Umriß.Nur mit diesem kann man sich der Natur nähern, undnur durch diesen die schdnen malerischen Wirkungen von' Licht und Schatten erhalten.

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Allein wenn auch alles geschehen ist, was die Kunstvermag, so zeigen sich gar oft auf einer ausgedehntenWald-Linie noch manche Stellen, die nicht genug her-vortreten, oder die weder Kraft, noch malerische Wir-kung ausdrücken. In solchen Fällen vermögen dannbald einzelne Bäume oder Gruppen, welche man demWaldsaum entweder anreihet, oder in einer gewissenEntfernung von 50, 100 bis 200 Fuß verpflanzt, umdiese Einförmigkeit zu unterbreche», die ihm man-gelnde Kraft und Wirkung zu ersetzen. Man wähletauch öfter zu diesen gesonderten Pflanzungen, und da-mit sich diese mit mehr Deutlichkeit vom Hintern Wald-saum trennen. Bäume von sehr hellgrünen Tinten.

Allein da alle Gegenstände, je näher sie dem Augegebracht werden, von selbst klarer und deutlicher erschei-nen, so können auch eben so wohl die nämlichen Bäu-me des herrschenden Waldes und um so eher angewen-det werden, weil sich diese weit natürlicher, als jedeanderen Baumarten mit ihm vereinigen und in einenmalerischen Einklang bringen lassen. Es giebt aber auchFälle, wo andere Baumarten mit Hellern Tinten, als