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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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N 34 Waſſer⸗Baukunſt. Erſtes Buch. 0Tafel XXIX. 384. Damit ich vollends alles, was von dem Holzwerke der ThorAnmerkung über die der Schleuße von Mardyck. zu ſagen iſt, beybringe:

Thuͤren mit Schutz von unten waren zwey Thuͤren in jedem Fluͤgel, den Ablauf desbretern in den chor de, welches in den Canal zuſammen lief, zu befoͤrdern, wie auch,ban ede die ſchreckliche Laſt, die ſie ſonſt ſtets auszuhalten gehabt hatten,N 8 Dieſe Abzuͤge hatten Schutzbreter, 3 Fuß breit, und 21 Zoll hoch: 0leichter zu regieren waren, als wenn nur ein Abzug, mit einer Oeffulals beyde, gemacht worden waͤre. Ein jedes Schutzbret beſtand aus do andlen, 15 Linien dick, zuſammen 23 Zoll; die einen lagen der Quere, die dnden aufwaͤrts, und beyde waren dicht zuſammengenagelt: welches malfuͤr beſſer angeſehen hat, als wenn nur einfache Bohlen, doppelt ſobraucht worden waͤren, als welche ſich leichtlich krumm werfen, ſo 16ſchwerlich auf- und zugezogen werden koͤnnen. Uebrigens hiengen d inden„an einer eiſernen Gabel, welche an die eingezahnten Stangen der Wee.ſtiget war; wie ich ſolches im aten Abſchnitt, wo ich von dem Es—Thore handele, mit mehrerem erklaͤren werde. 1 7 15 25 eien aFortſetzung deſſen, 385. Die Krinne oder Fuge zu dem Schutzbrete machet wan zue 1 gwas zu den Thüren fahr halb in den Staͤnder der Thuͤre, und halb in die Bekleidung; boden abein den Thorflügeln wenn die Bekleidung von Bohlen 22 Zoll dick iſt, alsdann 14 Linen G5gehoͤret. e f 8 e Linie bihr, 15 Linien von der Dicke der Schutzbreter bedecken, ſo daß 1 1 plgerber guͤbrig bleibt. Gewoͤhnlicher aber iſt es, dieſe Fugen durch Ansetzung dache 4oder auch eiſerner Baͤnder zu formiren: und dieſes iſt in der That dien“die Friction gemindert werde. a

5 a iel a,

In die Rahmen P der Schutzbreter zu den Thuͤren L, machet man 00 0 6che ohngefaͤhr 2 Linien tiefer ſind, als die Bohlen, welche die Rahmen 111„%dick ſind, damit die Schutzbreter freyen Spielraum haben; oder man laben 0Felder(Fuͤllungen) hinten am Thorfluͤgel, d. i. an der andern Seite deſſe 02

Auf dem oberſten Riegelholze A befand ſich ein Gelaͤnder 1. zul er E.Schleußenwaͤrters, wann er die Winden handhabte; und zu noch mehr 170war an der andern Seite ein Seil K ausgeſpannt, welches von einem?bis zum andern gieng. 8

5 8 ob.Weil die oberſte Flaͤche oder Raum auf den Schleußenmauern/ 1 5 dalder Mittelmauer, 3 bis 4 Fuß hoͤher als das oberſte Riegelholz A B ir

Anker der Thor⸗Halsbaͤnder kiefer in der Mauer ſtuͤnden„ ſo war fgelholze, und an den Zapfen⸗Staͤnder eine kleine Muller Treppe 1 bey665 e auf und abſteigen könnte; wie ſolches allezeit“

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5 i 0 5 1 2 0Anmerkung uͤber die 386. Faſt haͤtte ich zu erinnern vergeſſen, was die Bekleidung ne 0 0e e den anlanget„daß einige Ingenieurs an den großen Schleußen, anſtat, 1Schleußen. lieber eine doppelte Bekleidung anbringen; und zwar die erſte 12 bis c. wech

von vorhin beſchriebener Beſchaffenheit, die andere aber nur r Zoll bie, nherauf angeſetzt wird, daß allezeit Holz auf Fuge trifft, nachdem vorhe Dicke 10 0

Bekleidung eine Schicht von Werg oder Mooß, überall in gleicher nüſſen 0 30

worden iſt. Ich halte dieſe Weſſe für ſehr gut: denn die Thorfligel oe 10 0

ſtalt viel beſſer Waſſer halten, als wenn ſie nur einfach bekleidet ſind„durchlaſtnde

die Jugen in der Lange der Zeit nothwendig aufſpalten und Waſſer i, Mah

ſorgfaͤltig man ſelbige auch kalfatert und betheeret haben mag. Doe g

man an den Thoren der großen Schleuße zu Cherbourg angewandt. den l 70

„Ich ſage hier nichts von den Dreh⸗Thoren, weil ich in dem 155 1 f

gründlich von ſelbigen handele, als wo von dieſer Art Thoren viclſe el at

Die umſtaͤndliche Beſchreibung derſelben wurde das gegenwaͤrtige Cab!“

macht haben; und gleichwohl iſt es ſchon ohnedieß weitlaͤuftig genug.

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