Tafel XXI.
Eig. 2. und 3.
42 5 Waſſer⸗Baukunſt. Erſtes Buch.
Auge fallt, zum Gebrauch doch nicht den Nutzen, welchen man denken könn 400weniger Umfang, auf der Ober⸗Flaͤche der Pfanne, der Zapfen beruͤhret 1 Men f.dieſe Stelle durch Reiben abgenutzt haben wird. Da nun gegoſſenes Mel 10%
hart als Stahl iſt, ſo iſt kein beſſeres Mittel, die Pfanne und den Zapfen g. 5 10als daß man zwey ſtaͤhlerne Plaͤttlein E, E, einlege, auf welchen die Drehung!
5 5 f„„406. Auf der 2. und 3. Figur der XXXI. Tafel ſieht man das PoGrundriß eines andern in ſeiner Pfanne ſtehenden Zapfens, und wie dieſer adpder angemacht war. Dieſe Stuͤcke, wie ſie ſich an der Schleuße von 5 ſie die
andern Thor⸗Zap-
Veſchretkung guss den, ſind von denen zuerſt beſchriebenen bloß darinnen unterſchieden, da ſchen8
fens, dergleichen an eines abgekuͤrzten Kegels haben, und daß der Zapfen, anſtatt lothrecht.
der Schleuße von drey einwaͤrts wagerecht liegende, D, hat, welche in den Fuß de fſind; wie ſolches eben derſelbe Buchſtab D im Profil vorſtellet. Aber 1 ch 10
Mardyck war.
Staͤnder allzuſehr ſchwaͤchen. a
von demſelben Diameter.
Tafel XXX.und XXXI.
Methode,
S r r——xmeter des Fußes am fen und Pfannen betrifft, und beſtimme zuerſt den Diameter des 5 der 9 0* no 0 ö*
8
Art vor, weil die Oehre dieſes letztern, wegen derer erforderlichen tiefen Ein!“
Demo ohngeachtet bleibt es einem jeden freygeſtellt, eine von beyden dedes Bodens der Pfanne, und die Grundflaͤche des Zapfens, Kugel-muͤſſen, und zwar mit einer Hoͤhe des zwoͤlften Theils des Diameters il vonflache ausmachet; oder deutlicher zu ſagen, es muß ab der zwoͤlfte Theil fe f auch ein Zwoͤlftel von g h ſeyn. 8 a
Damit ich auch eine Regel feſtſetze, die nur die kegelfoͤrmigen Zapſeſ ez 1angeht, ſo gebe man dem kleinern unterſten Cirkel gh des abgekuͤrzten des 3Diameter des groͤßten Cirkels Im, oben; und der Hohe oder Are a“
407. Damit ich bey der einmal erwaͤhlten Methode, alle
ihrer Breite gemaͤß einzurichten, verbleibe, ſo daß ſie insgeſamt ein
Th
Zapfen⸗ Ständer zu Staͤnder, nach Maaßgabe der Dicke des Staͤnders, oder der Brei 100
beſtimmen, damit emit der Groͤße de
Thorfluͤgel wohlyroportioniret ſey.
des Mekalles der ſolchergeſtalt beſtimmet ſind, welche letztere man allezeit; ſo groß a.apfen und Pfan⸗ 7 0 g 5 1 meldete
i ae 5 meter machet, ſo bin ich der Meynung, daß der Zapfen an dem bal) gehen
im Diameter halten⸗ N g 5 I al,
den Fuß des Zapfen, genug ſey, wenn man ihn 7 Linien an Metall dick machet,(denn 110 ſie auf,
Staͤnders zu beſtim⸗ mung muß er etwas dicker ſeyn,) und die Pfanne 8 Linien dick, kane c
men.
r Verbindet man ſodann dieſe Regel mit den vorhin gegebenen, ſo dar.Metall zu gebende Dicke beſtimmet werden. i f
An allen Schleußen von 12 bis 18 Fuß breit, mache man den Diame 7
am Zapfen⸗Staͤnder 72 Zoll groß. i N i J
An Schleußen von 19 bis 24 Fuß breit, mache man beſagten Diamet
An Schleußen von 25 bis 30 Fuß breit 82 Zoll.An denen, die von 3r bis 36 Fuß breit ſind, 9 Jol.
An 37 bis 42 Fuß breiten„02 Zoll.An allen endlich, die von 43 bis 48 Fuß breit ſind, ro Zoll.
4 2 5
090dergleichen zu Schleußen von der erſten Claſſe(wie ich ſie nennen nter an
den ebenfalls etwas dicker ſeyn muß: alsdann betraͤgt der große 2 er kege 1von außen 8 Zoll 8 Linien, und der kleine 7 Zoll 115 Linien, wofer um ſo o0
Krümmung dicker machet; und wenn man dann; des großen Dia des 3alich 5 Zoll 11. Linien: ſo bekommt man, fuͤr die Hoͤhe nfoder na
7 Linien. eObgleich die inneren Diameter der kegelfdrmigen Pfanne ein. al
Diameter des Zapfens ſeyn muͤſſen, damit ein Spielraum bleibe/ 0 klichkel
keinen Unterſchied zwiſchen beyden annehmen, ſondern es der eſchieh
0
06%0
a
bl
ſen. Nur erinnere ich noch, daß bey der einen, wie bey der andern/ Sac0
4
0
f
0610Methode, die Dicke 408. Nachdem alle dieſe Diameter, wie auch die Hoͤhe des en 9.
al, 0
110
Theile dae5 990
den Dia, Unter ſich halten: ſo thue ich ſolches auch im Folgenden, was die Dime ae
0
O1 150 0%
..
8 Staͤn ſehe Jae 1
gat, l,der inc
ö
00
„
160
0
%%Linien, und der kl 69macht wird; wovon der zwoͤlfte Theil beynahe 8 Linien austes de 15 1 05f i 1cafe
.... ĩ ͤuv1....f ̃⅛—˙eñ
F
E—*
S