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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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eee, Ven dem Gebrauche des Waſſers im Kriege. 63

ü i 7* 2**mich dies wichtige Sache ſehr vieles zu ſagen; aber hier waͤren ſie vielleicht

9 rte angebracht: daher ich nur das Wichtigſte davon beybringen will.

In Ur 5 8

an 008 leichtlich beurtheilen, ob eine Ueberſchwemmung, entweder ganz,e e ek ie„Theile, abgezapft werden konne, ſobald man das Stück Landes„bis10 N herd t, unterſuchet hat, um zu wiſſen, welche Stellen einen Abhang ha-10 fc und 5 Abzapfen des Waſſers dienet, wenn man Graͤben in dieſer Abſicht10 len ses laͤßt ſich faſt allemal ohne ſehr große Arbeit thun, wenn die Ue-0 107 wen, gegen den untern Theil des Fluſſes, welcher ſie macht, liegt, vor-1 e oder aura zu dieſem Ende nur einige kleine Werke, welche etwa die ho-0 chen darf.) die Daͤmme defendiren, wegnehmen, und ſodann die Daͤmme

Im&.0 kann daß die Ueberſchwemmung ſich am obern Theile des Fluſſes befindet,0 chen, ob der Erdboden verſtattet, Graͤben zu machen, wodurch dasU badet, untern Theil fließen kann; oder auch, ob man nicht etwa eine tiefedia fen ſwär, welche das Waſſer von einer andern Seite abgeleitet werden kann.ih de 5 es, wenn alles dieſes, lange Zeit vor der Belagerung ausgekund-

0 lh dacht kennd wenn man ſich dabey eines klugen Muͤllers bedienete, welcher ſeine0 Nr Auge Dieſe Leute ſind 9 5 als 1 andere geſchickt, wofern man ſie10 e 0 bb 5 zu ziehen weiß, treue Kundſchaft zu geben: denn durch ſie erfaͤhrt10 den kat Waſſer gaͤnzlich abgezapft, und ob es nicht etwan durch anderes er-0% dec man n. 2.) ob die Ueberſchwemmung natürlich, oder mit Kunſt gemacht10 10 lagen, wise welche Folgen daraus entſtehen, wann ſie abgezapft iſt; 3.)0 08 fie der ſchrwe wodurch ſie entſtehen, in- oder außerhalb der Feſtung liegen; ob1 af ain Bo ber iſt, ſie wegzunehmen oder auch mit Bomben zu verderben; 4.)

1 ba zu 5 Unter dem Waſſer iſt, damit man wiſſe, ob er, nachdem es ab-10 leine lübleräben geſchickt ſey: und dieſes iſt ein Hauptpunct, denn ſonſt0 a eit anfangen, welche zu nichts dienet, als die Zeit zu verlieren.0 h f iſt zu erwaͤgen, was anlanget die Seiten der Feſtung, die ſich zu Vortheile und Nach-0 ee ſchadſ e daß die Ueberſchwemmungen zuweilen fuͤr den Belagerer mehr theile fuͤr 918.1 0 fac, alt 9 ſeyn koͤnnen, weil er ſie zu Bedeckung ſeiner rechten oder linken te 1 e0 0 f sf oder Flanquen brauchen kann: alsdann könnte die ſtaͤrkſte Beſa⸗ ſchwemmungen vor10 Jun ke, 51 ahin thun. Zwar allerdings, wenn der Belagerer ſo ſehr einge⸗ ſich haben.0 dne eff er ſeine Parallelen nicht ſo lang machen, daß er die angegrif-. Act, e) e und folglich koͤnnte er auch keine Batterien zu Prell⸗Schuͤſ-

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alche Sagte Alles dieſes muß wohl erwogen werden, bevor man ſich

Ae a deunth Seite m eifen will; i billig etwas durthete ke man angreifen will; ich aber mußte billig etwas davon ſagen,0 Aſehmcllen konnte 0 die Ueberſchwemmungen wichtig oder nicht ſind,der Belagerung überhaupt.

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0 aft. Dritter Mbſchnitt.

, er die bee Weiſe, Festungen durch das Spiel berW a

Schleußen zu defendiren.

enn man die Befeſti a chſtudi ſieht man 1man die Befeſtigungs-Kunſt durchſtudiret hat, ſo ſieh Portheile, die eineein, daß,. uͤbrige einander gleich iſt, die Feſtungen Feſtung hat, wann

0 0 ö mit trock 1 iner laͤngern Gegenwehre, als die, de⸗ihre Graͤben trocken1 e 5 ctenen Graͤben zu einer laͤng Begen 2„find, um die Auen5 0 5 den Gräben ein todtes Waſſer haben, fahig ſind. Denn in jenen ſons, 1 8

JhAlen ahi küß kann ſich eine muthige Beſ in die Außenwerke ziehen, auch8 muthige Beſatzung in die Klußen ziehen, auch wohl zu defendiren.ede den ohne zu 9 0„ daß ihr jemals die Communication ab-

Ades ge über gönne, wie ſolches in den Waſſergraͤben zuweilen geſchieht, wenn4 e dchedes leine Sochb unh defiliren müſſen„und wenn ſie dem Canonen-1 en us deinde d. cken bloßgeſtellt ſind. Ueberdieß geben die trockenen Graͤben5 Whg: 155 unaherung Fuß vor Fuß ſtreitig zu machen, wenn man Con-9 her d den f a dieſe recht angeleget ſind, ſo ſind ſie mehr, als irgend

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AndJeind ſchuͤchtern chen, und ihn vor einer Feſtung, die,n ern zu machen, und 0„Werke, ſehr mittelmaͤßig zu ſeyn ſcheint, lange Zeit aufzuhalten.

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