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00 Höhe ihm ausuͤben konnten: als aber die Klebrigkeit deſſelben groͤßer wur-000 N ace 0 des Waſſers hingegen, weil es ſich mehr verbreſtete, abnahm, ſo ent-ie de die Bi wirkenden und den widerſtehenden Kraͤften eine Art von Gleichgewichte,s liege eite und die Tiefe des Schlauches, bloß nach den Geſetzen der Natur10% hem demnach als einen gewiſſen Grundſatz annehmen, daß, ſo lange alse d, dedigkeit des Waſſers, von Seiten des Bodens und der Ufer, keinen Wi-
dchung* und ihre Ufer.
Erfahrung lehret, daß die Fluͤſſe ihren Schlauch, nach Proportion Unterſuchung der
. aſſer i 5 jefe bei⸗Urſachen, welche dender Kraft, welche das Waſſer hat, ihn zu zernagen, tiefer und brei edeterminiret haben.
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74 e ander ſeinen Schlauch hin, ohne daß es ihn merklich veraͤnderte. Es iſt
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Von der Natur der Fluͤſſe.Sweyter Kbſchnitt.
des Wirkens des Laufes der Fluͤſſe auf ihren Boden
ter machen; das heißt: wenn das Wirken des Waſſers dem Wider-ſtande des Erdbodens überlegen iſt, ſo loͤſet es Theile von ihm ab,welche es mit deſto groͤßerer Heftigkeit fortreißt, je hoͤher es ſteht;
den die Klebrigkeit des Erdbodens der Kraft des Waſſers uͤberlegen iſt, ſo
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0 8 üben, daß, als die Fluͤſſe entſtanden, ſie ſich ihren Schlauch, der Tiefea
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b Manö(ee an, ſo lange aushoͤhleten, als der Erdboden ſo beſchaffen war, daß
fachen wiſeiner Kraft gleich iſt, findet, es ſeinen Schlauch ſtets tiefer und brei-n liche„ ſo lange bis, durch die Verbindung der wirkenden und der widerſte-1 zun en, entweder die Wirkſamkeit der erſteren abnimmt, oder die Kraft derfen int, ſo daß die widerſtehenden den wirkenden gleichkommen, oder auch
ö ke*——N igen Waͤre dieſes nicht, und es vertiefete ſich ein Fluß immerfort: ſo wuͤr-
f 1 dhen Tüſſe⸗ die ſich, von Anfange der Welt her, durch Abtragung des Erd-
Wadeuget chlauch ausgehoͤhlet haben, in der Laͤnge der Zeit ihn bis ins Innerſte10 aueh haben. Well nun ſolches nicht geſchehen iſt, ſo iſt es außer0 auf ei weil das Waſſer, nach Proportion, wie es ſich weiter verbreitete, ſichnde Bode Hoͤhe herabſetzte, welche deſſen Kraft kleiner machte, als der Wider-l fol aden und der Ufer war. Daher ſieht man, daß wann eine Aenderung
1 Ses Ge ches jederzeit nur beym Anwachſen des Fluſſes geſchieht, wann9 996 leichgewicht„ zum Nachtheile des Erdbodens aufgehoben wird.0 8
n want man einſehe„ wie das Waſſer eines Fluſſes auf den Boden wirket:
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umd Oberllache giebt. So oft nun hernach von einem ſolchen Fluſſe die Fra-
werden wir ihn einen regular gerichteten Fluß nennen.9 0 5———„
b 10 an artig,(homogen,) aber dabey faͤhig iſt, von dem Wirken des Waſ-
augen mcriffen zu werden einn ſolcher Fluß in ſeiner ganzen Lange emnetley
gen dest weil kein Grund vorhanden iſt, der zu Verſchiedenheiten in den.
lahr 0 erwachen Anlaß gäbe. Um zu beurtheilen, worinnen dieſe Wirkungen de-
0 1 bon e n„ daß ein Fluß zweyerley Bewegungen hat: eine wirkliche,
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gesetz, ungskraft, oder Schwere gegen den Boden, entſteht; woraus eineabe ewegung erfolget 5 1 einer ſchiefen Richtung auf einen,e es boden wirket. Solches mit mehrerer Deutlichkeit einzuſehen, wollenAae done in einer Vertical⸗Flaͤche, die einie A B, die Oberflaͤche des
i6 doe die Wirkungskraft des Waſſers ausdrucken: wenn man dann ihrechene gleich du derjenigen Höhe annimmt, aus welcher ein Körper fallen müßte,0 het diecche und gleichfoͤrmige Geſchwindigkeit mit dem Fluſſe bekommen ſollte:
d aalen deſſen Kraft. Machet man nun k G gleich EI, und ſodann8 1
9 miamum EF H G, ſo druͤcket die Diagonal⸗Linie E H diejenigeweten r welcher der Fluß auf die Theile des Grundbodens druͤckenTheis Zehnte Ausgabe. B a wird/
t leichtlich, daß, wenn der Schlauch eines regulaͤr gerichteten Fluſſes
Erweis der Art0 dibvorderſt einen völlig geraden Fluß an, welcher uberall einerley Breite g Wirkens desler eine gleichfoͤrmige Abſchuͤßigkeit des Schlauches habe, der ſich gegen Erpboden e0 bermiecht mehr, als gegen das andere neige; ſo daß der Durchſchnitt des es fließt tiefer zu0 deileh Sltelſt einer Vertical⸗Flaͤche, welche mit den Ufern ſenkrecht ſteht, alle⸗machen. a
aſſers, um den
W Geſchwindigkeit dahin, wohin er fließt, hat; und eine andere, die
Tafel XXXV.
Fig. 1.
nie E 850 A nach B fließt; und CD bezeichne deſſen Grundboden: folglich——