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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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1 Von der Natur der Fluͤſe.f1 00

lun ehmen„als ihre Maſſen abnehmen, und weil ſie nicht mehr hinreichendee 10 haben, durch das Waſſer, in dem ſie ſchweben, zu dringen. 510 die geln Waſſer fortgeriſſen werden. Es iſt ſogar glaublich, daß viele von 5 e-cal ſich zu Boden geſetzet, nachmals mit einigen anderen, die von ihnen abgelo-e, wi komm ie, na das Zuruͤckſchlagen des Waſ-F, del wieder empor kommen, ſobald ſie, nachdem das Zurückſchlage WaF gut aus dem, was ihm am Boden im Wege liegt, entſteht, dieſelben Theil-N 18 mehr zertheilet hat, fein gnug geworden ſind. Solchergeſtalt ſchwimmene iedenen Theilchen, die das Waſſer trüben, ſo lange darinnen, als deſſenict dauert; wann hingegen das Waſſer ſich wieder ſetzet, entweder weil deſ-0 Her wird, oder weil die Abſchüͤßigkeit des Schlauches abnimmt, oder auche dell es ſich mehr ausbreiten kann, und daher an Hoͤhe abnimmt: ſo ſetzen0 denen Thellchen, in dem ruhig gewordenen Waſſer; zuſammen, und verlie-105 0 cher Oberſtäche, nach Proportion, wie ſie an Maſſa zunehmen„ und fallenga il leichter auf den Boden, je wenigere Bewegung das Waſſer allda hat.U, denn iſts wichtig, anzumerken, daß, nach der Maße, wie ſie den Boden er-eſen Abſchüßigkeit minder wird.

1ann ein Fluß, indem er aufgeſchwollen iſt/ 119 5 1 15 e e rtele Li große Menge Erde und Sand bekoͤmmt, daß ſi aue un d 5nden kann: ſo ſinkt ein Theil zu Boden, und das andere wird wen 90„Schlauches derund eben dieſes widerfahrt auch dem erſtern Theile, wann, nach dem 15 Flͤͤſſe betragen.ie Gießbaͤche Materien einzuführen nachlaſſen, und der Fluß die 1c dieſelben wieder abzuloſen; im Gegentheile wenn die Zwiſchenze 19t ſchwellen zum andern, nicht dazu hinreichend iſt, ſo wird das, was m 0e führt werden koͤnnen, durch die Wirkung des folgenden Aufſchwellens ver-1 G d o weiter. Wenn nun ſolches Aufſchwellen des Fluſſes wie es gemei-uſehn pfleget, ſeine gewiſſe Zeiten hat, ſo erhoͤhet ſich deſſen Schlauch 5ad nimmt an Abſchüßigkeit ab; und das Waſſer tritt vielleicht ins Land,nicht Daͤmme auleget, damit es, wenn es in eino gewiſſen Hoͤhe aufge-zelbt, hinlängliche Wirkungskraft bekomme, den Bodeunſatz, in der Zeit,keinen neuen bekommt, wegzuſchwemmen. ö i

902 8 l Fi„ Weil der Waſſerſtrohm eines vegulaͤr gerichteten Fluſſes, wie ſchon geſaget 18.2.et an der e e ae mehr Geſchwindigkeit, als gegen ſeine Ufer hat: ſo Der Schlauch der Nd. ich deſſen Boden da, wo die Schnelligkeit des Waſſers am groͤßten iſt, am regulär gerichtetenaa d gegentheils gegen ſeine Ufer, immer weniger: woraus dann efun Verlauf einer gewiſſen Zeit, der Schlauch, welcher, wie B D, eben war, een Geſtalt derbie ein umgekehrtes Gewolb B C, werden wird: daher dann auch der umgekehrtenGke-0 nme er fortfahrt ſich ſo zu vertiefen, in 9 55 ae 1Kobgleen wird, nach der Maße, wie die Hoͤhe des Waſſers großer wentade die Massa deſſlben die vorige bleibt. Wenn das Waſſer durch etlicheLoltes Anfſchwellen vermehret wird, ſo hoͤhlet es den Boden mit nochd ncligkeit, und ſters in der Mitte mehr„als gegen die Ufer 2 0ade egen, oder der geſchmolzene Schnee nachlaͤßt, und der Fluß an Höhewen Ihwiadigkeit abnimmt, und dieſes am meiſten gegen die Ufer: ſo ſinkendhe Wheilchen, womit das Waſſer alsdann angefüllt iſt, an den Ufern in groͤße-fa e als in der Mitte, zu Boden, wo die Wirkſamkeit des Fluſſes, die er all-0 Aided hat, ſie nicht ſinken laßt, ſondern allein gegen die Ufer, welche am 95110 1 8 Geſchieht nun ſolches bey einem jeden Aufſchwellen, daß nämlich die15 0 ein odens ſich immer mehr vertiefet, die Ufer hingegen immer feſter..alt un solcher Fluß nicht allein ſeinen Schlauch ſtets in gleicher Richtung, ſon,blen auch fähig, das ſtärkſte Aufſchwellen auszuhalten, ohne jemals ius Landache tabie man ſolches an denen ſieht, welche gnugſam umdaͤmmet ſind. Sofung anchel geſchieht, ſo ruͤhret es von nichts anderm her, als weil ſie nicht

ann

len faarichtet ſind, oder auch weil der Boden ihres Schlauches nicht abgena-

e0 3. 8 2 u0 fan Hbgleich der Schlauch eines Fluſſes das groͤßte Aufſchwellen des Waſſers 7 n, d ü ſo kann es dennoch geſchehen, daß, wenn der Boden und die Ufer ſo hart cher willen Flüſſe5 lug on der Störke des Waſſerſtrohmes allein nicht angegriffen werden kön⸗beſtandig zwicheneg ah nachmals austritt, weil er nicht ſo vieles Waſſer, wie vorher,. 5 bleiben,Laß betcdauſehen, wollen wir diekenigen Umſtände betrachten, in welchen ſich ch dag gleich autü be 7 n wir diejenigen 1 g 8 Es wird wellen; anſtatten kann. 1.) Das Waſſer wird klar oder trüb ſeyn. 2.) ö

daß andere austre-chnell ten.