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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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12 Waſſer⸗Baukunſt. Viertes Buch. Erſtes Cab ige sicht3 a. e el.Das einzige Gegenmittel dawider iſt, daß man dem Waſſereig 9 10Richtung gebe, daß ſeine eigene Gewalt den Anwuchs oder die 1 des zerrt enedas Uebel verurſachet, wegreiße, und zugleich den Boden an der e 0 nur mi dſſesUfers erhoͤhe. Wenn dieſes geſchehen iſt, ſo darf man den Dance eil desausbeſſern, ohne neues Mauerwerk zu machen: denn wenn dieſer Woſſeſtoh hel-einmal ſein Gleichgewicht wiederbekommen hat, ſo folget deſſen 3 Bod 0 4Mitte des Schlauches, und machet ihn, wenn die Beſchaffenhelt des ad befndal nndſtattet, tiefer; und die Daͤmme werden indeſſen an ihrem Fuße ſeſterin gleichen Umſtaͤnden wie das uͤbrige; wo man vorausſetzet, aß, merklidie widerſtehenden Krafte von Natur ſo verbunden ſind, daß keindaran vorgehen kann. 3

Es iſt viel ſicherer, rob. Es folget aus allem, was jetzo vorgetragen worden 01 1 955 iſt, den Urſachen des Uebels abzuhelfen und dieſelben wegzuſe aft ach dieſe ataau den Flüſſen he, gen derſelben ſchlechterdings hindern zu wollen; und daß man folg iebet, als wenn man wohl erforſchen muß, damit man wenige Koſten und Arbeit oſſers nichdie Wirkungen die⸗ wenden duͤrfe. Es wird dieſes denen, welche die Bewegung. 10n Aer diret haben, ſehr ſchwer vorkommen? aber ich will ihnen hoffentlgnhe laſſen/ depelhewil. 9 Abſchnitte eine Guuͤge thun. Indeſſen darf man nicht aus der Stroͤhmung/

ſchnelleſte Zug des Waſſers allerwegen durch ſeinen Strohm, Sſich allezeit uͤber der groͤßten Tiefe zeiget, bezeichnet wird.

. Dritter Abſchnitt. en weVon den Wirkungen, welche die Eindaͤmmungen in 5 eeeworaus eine Methode hergeleitet wird, die Beſchablnan den Fluͤſſen auszubeſſern. 4 Mui e au er dl

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5 S indaͤmmungen(Epis) heißen kurze Daͤmme/ allt find oe un. 7 werke, 195 aus de 18 5 Steinen auge be eigenaus durchpfaͤhltem FJaſchinenwerke/ das mit eleget werde n 0mit grobem Kies⸗ Sande uͤberſchuͤttet iſt/ aden an/ d 45 a leget ſie laͤngſt hin an einem Fluße(nach 1 als nach den wanſtaͤrkſte Waſſerſtrohm genothiget werde, ſich mehr nach einen i unterbrochs rungSeite zu wenden, damit alles, was ihm nachtheilig ſeyn kann chiedene N fuUnd weil dieſe Eindaͤmmungen, wenn ſie einſpringend ſind, veilfer machen um!thun, je nach dem der Winkel, welchen ſie mit dem anliegende ihrer vorgeſpitzig oder recht iſt: ſo wollen wir erwaͤgen, was in An chenden vorbeurtheilen, in welchem Falle eine Gattung von Winkeln der an

Wir haben in dem vorigen Abſchnitte geſehen, wan, di esel, un lder Zeit ihre naturliche Richtung aͤndern muͤſſen: jetzo 175 wirken kann ehtneh 5auf weleherley Weiſe man, bloß durch Kunſt, een daſſeh g fen. Wi fer 4 8,aus Regeln herzuleiten, den Beſchaͤdigungen der Fluͤſſe able ſſen linkes an ches belt cal

Definition der Ein⸗ 1007.daͤmmungen; und

zu welchem Ende ſieangeleget werden.

Fig. 4..— inen gleichfoͤrmig gerichteten Fluß an, und daß man von des S. me on-eine Eindaͤmmung C gemacht habe 4 welche bis in die dite n Woſegeec hen. und mit dieſem Ufer einen ſtumpfen Winkel AC D, welcher welche zu fe durch f

gegen ſteht, machet; uͤberdieß noch, daß dieſe Eindaͤmmung/ mit es 4tal iſt, hoch gnug iſt, daß das Waſſer nicht daruͤber gehe/.ihm gelaſſenen Gang fließen muͤſſe.

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„tes der Korp nlein) een,Untersuchung den 1008. Wir ſetzen, es habe hier das Geſetz des 50, Skiole 111Eigenſchaflen einer Veranderung Statt: ſo werden die Waſſer ⸗Faͤden, Ufer pa ohm 1 v5Eindaͤmmung, wel⸗ F F, ef, in dem Raume A CD&, die mit dem linken Waſſerſtt wie k perche, von der dem d iche wi de 8 modifcicten i einander, b b, deWaſſerſtrohme ent⸗ Und, welche wir(alle zuſammen genommen) den allel mit zinkel le 1gegen ſtehenden Sei- wollen, wann ſie an die Oberflaͤche COD kommen, 12 5 einem Wi chem Fa Hellebe her, mit dem an⸗ gegen das rechte Ufer S T zurückprallen, und zwar unte. in ſolchen dieliegenden Ufer einen.

f5 5 5 5 nun/ aſſer⸗ dringsſo groß, als der Einfalls⸗Winkel E E C iſt. Je ſtumpfer ende Waſ durchol! Der8 Winkel Jinkel A Cb iſt, deſto mehr Starke behalt das zurlckggge ht eH M des freyen Waſſerſtrohmes S G D M, der ihm im

eſteht/