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Von der Natur der Fluͤſſe. e 13
aWand deſſen iſt, weil das Supplement D CB dieſes Winkels gleich iſt den In-Van Neflerions⸗ Winkeln, CO FE, DF M; und je ſpitziger dieſe ſind, deſtoung id die Staͤrke der Waſſerſtroͤhmlein EF vermindert, indem ſie an die Ein-0 aloßen, weil nur von Seiten deſſen, was die Riehtung der Eindaͤm-cheingendiculares mit der geſtoßenen Oberflache hat, von der abſolutenalnengker verlohren geht; und weil das, was ihr nach dem Stoße per-0 ſüsgede uͤbrig bleibt, durch den Sinus complementi des Reflexions⸗Win-, deprückt wird. Wollte man, daß das Ufer 8 T auf die vortheilhafteſteU biete perpendicular, geſtoßen wuͤrde, ſo muͤßte der ſtumpfe Winkel ACDdull 8 hel von zweyen rechten Winkeln betragen: denn weil ſodann ſein Sup-and we 45 Grade betraͤgt, gleichwie auch die Ineidenz⸗ und Reflexions⸗Win-hung 5 der Winkel an der Mitte, E F M, ein rechter Winkel iſt: ſo iſt dieM mit S T perpendicular.
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a dogg hieraus, daß wann bey M, am Fuße des Ufers, ein Anwuchs von1 Schlamme waͤre, welcher weggeriſſen werden ſollte, man zuerſt die00 N beſtinmen mußte, welche der Lauf des Fluſſes behalten muß; hernach dierent den Ufern parallel ziehen; aus dem Mittel des Anwuchſes die Perpen-
war be ME darauf fallen laſſen; hernach die Lage der Eindaͤmmung bezeichnen,cel daß ſie zwiſchen die Parallel⸗Linien A B, GN, zu liegen komme, und
b, derſelben F an dieſe Parallel- Linie treffe; und daß endlich der Winkelelchen ſie mit dem Ufer A B machet, 135 Grad halte.
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han banerke, daß je weiter die Eindaͤmmung gegen das entgegen ſtehende Uferichen dard, deſto mehr Kraft das zuruͤck prallende Ufer haben wird, quer durch0 Man aſſerſtrohm zu dringen, und gerades Weges wider dieſes Ufer los zu ge-nm ſieht alſo, daß man viererley unterſuchen muß, bevor man eine ſolche0 man 15 richtig abſtecken kann: 1.) ihre Lage in Anſehung des Zweckes, wel-amt 5 2.) den Winkel, welchen die dem Waſſerſtrohme entgegenſtehendeaste em anliegenden Ufer machen ſoll; 3.) ihre Lange in Anſehung der BreiteN Vera 4.) die Geſchwindigkeit und die Richtung ſeines Laufes. Dieſe verſchie-n deneechtungen ſind ſchwer in Einſtimmung zu bringen; daher man dann nichtAung arinnen glücklich zu ſeyn, wenn man nicht, durch eine lange Erfahrunggen, welche der Fluß thut, recht kennen gelernet hat.
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da, Dieſes war die natürlichſte Vorſtellung, welche man ſich von einer Ein⸗ Fig. 4.
0 den Bie dieſe iſt, machen kann. Weil es aber noch vielerley Umſtaͤnde giebt, Worianen die Der;
, Bui ewegungen der Theile des Waſſers Anfaß geben koͤnnen, ſich auf eine ſchiedenheiten beſte-ehe als geſaget worden, zu verbinden: ſo wird es nuͤtzlich ſeyn, dieſelben ben, welche aus den
ſeſchen den, damit wir den Erfolg daraus kennen lernen. Daß ich aber ſolches Necho ngen 5n wadethan 525 iſt um deßwillen geſchehen, damit die Materie nicht zu ver⸗ Je f prallenden
en mo Waſſers mit dem,0 was im vorigen Ar;1wie„daß alle Waſſerſtroͤhmlein zwiſchen Breite K Z, weil ihnen den,0 uach duden der Lauf verſperret wird, an Geſchwindigkeit abnehmen, und nen.don Maße, wie ſie, indem ſie der Verdaͤmmung entgegen gehen, derſel-N ieet ſunen„und wie ſie uͤberdieß von dem Haupt⸗ Waſſerſtrohme O V, wei-beilegen and. Weil aber das Waſſer nicht anders, als mit der nach dem Stoßem en Kraft„zurückprallen kann, ſo hat es ihrer noch weniger, als das, wel-egen koͤmmt: daher treibt dieſes letztere das erſtere gegen die Eindaͤm-es hoͤher als anderwaͤrts ſtehen bleibt. Alsdann machet bloß ſeine Wir-„des ffeaß es von C gegen D, nach der niedrigſten Seite faͤllt; und dieſe iſt die 4g, dachdeven Waſſerſtrohmes, mit welchem es dann gegen das rechte Ufer ſtroͤhmenit. em et einer ſtreichenden, mit der Kraft C D parallelen Determinirung ge-
I.
Na 5 Waſſerſtrohm ſehr ſchnell iſt, und wenn das zurückprallende Waſſer
een 9 hat, ſich, ungeachtet derer ihm vorkommenden Hinderniſſe, von dera tr wehr entfernen, ſo kann es alsdann einer Richtung, wie FI, folgen,0 Wir. 10 krumm als gerade iſt, und ſich ſodann mit dem freyen Waſſerſtrohmea ſerſtroh wird ſolches um ſo viel natürlicher geſchehen, e kiefer der Fluß unterdos 9 duch me OV, mehr als uberall anderwaͤrts ſeyn wird: folglich wird deſſendepth einer ſchief geneigten Flache, von dem linken gegen das rechte Ufer,5 n Theils, Zehnte Ausgabe. D gerichtet