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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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1 Von der Natur der Fluͤſſe. 15e 0 d zuruͤckprallen, und dieſes mit einer Kraft, welche wir durch H aus-ödeickt aus ſetzen; die Kraft des freyen Waſſerſtrohmes aber kann durch K 1a 98 5: alsdann bezeichnet die Diagonal⸗ Linie L des Parallelogram-5 n 0 ie Richtung I. 2 des Fluſſes wider das Ufer 8 7; und nachdem derLaſſelbe geſtoßen, wird er nach der Richtung 2 A B zurückprallen.

00 full Senn die Eindaͤmmung OD mit dem Ufer A C einen rechten Winkel for⸗ Fig. 6.

0 ſchungee alles, im Raume a C G enthaltene Waſſer, das nach perpendicula⸗ Was für Wicklunga, ahnen wie E F, auf dieſelbe ſtöͤßt; natürlicher Weiſe gegen ſich ſelbſt zuruͤck⸗ ine EindanünengWs ash daß es weder gegen das eine noch das andere Ufer determiniret wurde zthut, welche verpen-90 kunnen cht ſolches nicht, oder doch nur ſehr wenig, weil es von dem ihm entge⸗ dicular mit dem Uferdhe 1 0 zuruͤckgetriebeu wird. Alsdann erhoͤhet es ſich mehr, als ſeine natuͤr⸗angeleget wird.

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10 0 tragt„(wie ſolches ſchon weiter oben angemerkt worden,) und ein Theile us, das am naͤchſten an dem Vordertheile D der Eindaͤmmung iſt, laͤuft1 D 0 chen Waſſerſtrohm; dasjenige hingegen, welches zuhinterſt im Winkelbabe fe leibt, nachdem es ſich ein wenig herumgedrehet hat, darinnen ſtehen,0 ht e Bewegung„je naͤher es dem Ufer A C iſt, immer mehr abnimmt: undls, 0 wieder, wie vorhin, Anlaß zu einem dreyeckigen Priſima ſtillſtehenden0 welches„ von außen her, mit dem Ufer A C einen ſtumpfen Winkel A X DAber der mehr oder weniger ſtumpf ſeyn wird, nach der Maße wie der Flußoder kleinere Geſchwindigkeit hat.

fen leichtlich„daß dieſes Priſma wiederum alles, wie im vorigen Falle0„wg 5, naͤmlich, wenn der Fluß einen gelinden Lauf hat, ſo fließt dase bon N. es an das Hinderniß X RK V koͤmmt, beynahe parallel mit der Linieeen das gegen D, und vereiniget ſich mit dem freyen Waſſerſtrohme O V. Wenn0, 0 9 Saſſer, nach dem Stoße, noch Kraft gnug hat, gegen P! zuruͤck zuhen ereiniget es ſich mit demſelben Waſſerſtrohme, und beydes zuſammen folget0 wid L Z der Diagonal- Linie LI des Parallelogrammes der Kraͤfte K Hl!lber 5, der alſo determinirte Fluß das rechte Ufer 8 F, und vielleicht auch das 5ſehende ſchief ſtoßen. 8 i

Nabe aus allem obigen, daß ſowohl in dem Winkel X CD, als auch in1 der 5 B, ein Anwuchs entſtehen muß; daß der erſtere den Fuß der Eindaͤm-ur aun den des 1 88 Laufes des Waſſers verwahren, der andereterſtuͤtzung dienen wird. ü 5

Lorz 5fer d Es erfolget aus allem, was ſetzo vorgetragen worden, daß eine jegliche Erfolg aus den0 wü 15 Lagen, welche man einer Eindaͤmmung geben kann, nach dem Ge⸗ 9 1 90 1 5 040 t wung, e ſie anwenden will, ihre eignen 1 hat. f So iſt z. E. 15 e eg e0 1 ein 5 che einen ſtumpfen Winkel, der dem Waſſerſtrohme entgegen ſteht, ſes geben kann, undge doeriſſ reffliches Mittel, den Waſſerſtrohm gegen einen Anwuchs, welchen zwar in AnſehungW des gen haben will, zu leiten; und ſie bewerkſtelliget ſolches, ohne vieles vom 54kt ſſe daſſers zu leiden, weil er die Eindaͤmmung nur ſehr ſchief trifft: daher mit dem anliegenden

in dieſem Falle vor den beyden andern Gattungen den Vorzug. Ufer macher.

he dieſe Abſicht nicht, und man will vielmehr eine Tiefe im Schlauche05 awuch ausgefüllet haben: ſo iſt der ſpitzige Winkel der, beſte unter allen, umen oder hy zu veranlaßen. Alsdann mache man die Eindaͤmmung ein wenigfan ihr gohl, damit ſie eine Kruͤmmung formire: wobey in Acht zu nehmen, daß1 affe ordertheil ſo ſtehen muß, daß die äußere Seite des Priſma von ſtillſte-100 amt die den modificireten Waſſerſtrohm nicht gegen die Ufer zurückprallend ma-10 at berq eſelben nicht beſchaͤdiget werden, ausgenommen wenn man dadurch Ge-fühen die c eine nahe dabey befindliche Sandbank wegzunehmen; und alsdann10 deen and Eindammung darnach an. Was den rechten Winkel betrifft, ſo weiß0 n er on Nutzen, welchen er braͤchte, als daß er die Laͤnge der Eindaͤmmung,een beydl wo er angehen ſoll, bis wo er ſich enden muß, verkuͤrzet, indem1 gm en andern Winkeln allemal laͤnger ſeyn muß, wenn das Vordertheile ſerz 9 eben ſo weit vom Ufer entfernet iſt. Und weil ſie uͤberdieß den StoßNause Auwdondieular bekoͤmmt: ſo wird ſie deſto eher am Fuße untergraben, im-er Guatt fie von Sande und Schlamme nirgendwo, als im Innerſten dieſesgen aden, wenn nämlich der Waſſerſtrohm etwas heftig iſt, weil dasnicht ſehr beweget wird, da en, weil es außerhalb demſel-i D 2

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