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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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mung ausfüllen und daher erhoͤhet ſich die Kruͤmmung almaͤlig bis zur Oberflaͤche des 9 vorallb

len muß. zum Grundboden des Dammes A W C diene? welcher ert aden5 wird, wann alles in ſolchem Stande iſt, daß der Fluß keinen 10 n kann! 9%in dem neuen Schlauche, welchen er ſich ſelbſt ausgehoͤhlet hat, neh chem 12

chen Faͤllen ſie ſon-derlich dienlich ſind.

20 Waſſer⸗Baukunſt. Viertes Buch. Zweytes Cap 100 fDieſe Mittel beſtehen im folgenden. Man mache, wenn das Wischin der Breite A Q, am Eingange der Krümmung, eine Anzahl Eindd g,

rei ä 5 je Anz uchs 0bgerader Linie neben einander, damit der Waſſerſtrohm ſich gegen den? 1 i 10

nachdem man dieſen mit geraden und ſchiefen Graͤben OS, MN? ouden/ 5 f

durchſchnitten hat, welche eben dieſelbe Wirkung, wie vorhin geſagel werſten 0werden. Hernach verſetze man die Breite der Kruͤmmung durch ee ehh(Batardeau) welcher gegen die Mitte B L angeleget wird; und durch e oͤhe 10am Ausgange 8 W der Kruͤmmung; wobey in Acht zu nehmen, daß 55 dam 0

Baͤren bis zur Hoͤhe des Waſſers, wann ſie mittelmaͤßig iſt, gehen ndchte ſonſ

wann es ſehr aufgeſchwollen iſt, daruber weg gehe, aus Beyſorge, es 1Land austreten.,

Erklarung der 1022. Wenn man obiges wohl verſtanden hat, ſo ſieht man a if ebender Waſſeſttohm Waſſer, welches in den Raumen A E T und L.& C e, enthe d; 0 0,eines Theiles den es nicht mehr in Bewegung iſt, ſeinen Schlamm darinnen absetzen er lauft, if

Schlauch der rum dieſes wird auch das hoch aufgelaufene Waſſer, welches oben darüb, drigſten sch

einen gerader n

ine ee eee welche Oberflache ich eben ſo hoch, als des Anwuchſes ſei ebe 5 damSchlauch aushoͤh⸗Es iſt zutraͤglich, daß das Stuck VI.s von dieſem Anwuchſe alsdann

bis man auch das rechte Ufer XK 2 wieder hergeſtellt hat, vonausſetze, daß man es, ſeit dem die Kruͤmmung geweſen, in Ver relaſſen. Uebrigens iſt es dienlich, laͤngſt an den neuen Daͤmmen 11 5 daß 16gen zu machen, damit der Fluß in der Mitte bleibe: denn es iſt gen keinen G bhachſtets gegen die linke Seite wenden wird, ſo lange als er ſich noch einen 2tiefen Schlauch ausgehoͤhlet hat, weil der Boden des Schlauche

gegen dieſe Seite wird behalten haben.

ki Befaͤnde ſich, anſtatt einer großen Krumme, wie die vorige, en 101% e55 ſchen den Ufern O 2 H und K NM. ſo machete man nur 1 wiege der azwey Eindammungen EG, HN, am Eingange und am Agel der abauch, wenn es noͤthig, einige andere dazwiſchen, damit man zu Aus be; nd w L

me O z H, und zu Wegreiſſung des Anwuchſes LK LM Anlaß 15 O FH

hernach die vechte Zeit dazu iſt, ſo ſetztt man die Stucke des Damme

r 5 27. 00in den gehoͤrigen Stand. 1 0

. 4* 2. 2 0 4 i an i 0 5„Dieſe Beyſpiele zeigen, duͤnkt mich, zur Gnuͤge, wie ſehr woh⸗ einen kae fulleckichten Eindaͤmmungen zu Nutz machen kann, und wie man doſten erteich eggbrauch des Laufes des Waſſers vielerley Endzwecke mit wenigen K der öIch will alſo im folgenden Capitel auch Unterricht zu Anlegunn ungen ſind

von Faſchinenwerke geben, welche geſchickter als andere Eindaͤmm ns 8den Fluͤſſen allerley Ausbeſſerungen zu machen. i.

Zweytes Vapitel„Vom Baue derer aus Faſchinenwerke beſtehenden Einda,

welche man an den Flüuͤſſen anleget. bar, den 1

5 E f a zenet hat/ ohlleNorthele derer 103. K nter alen Mitteln, derer man ſich bisher bedien facher lun mgEin daͤmmungen 1 8 4 7 a ich bishen es einfachen amm des. ſieim hel N. ſtüm des Waſſers zu widerſtehen, ce ale die Ei len 10ne machet. In wel⸗ 2 8 und welches ſeinen Zweck beſſer erreie langst an dee ohen 0ö 42 aus Faſchinenwerke, dergleichen man 1 f anden Fal

5 N anRheinſtrohmes anleget. Durch dieſe haͤlt ibedürfeinen Theil davon ab. Man hat dabey auch dieſen Vortheil fen

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0 1den Unbeſtand dieſes Fluſſes auf, und letter gaß man 05

a 5 belleley Tiefe des Waſſers anlegen kann, ohne daß man des f. muß haben ar fa

Weil man, um dieſe Materie wohl abzuhandeln, ſelbſt dara Mſen; ich aber dieſen Vortheil nicht gehabt habe: ſo hat mich 1

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