N Vom Bau der Eindaͤmmungen von Faſchinen. 21
0 ˖„„„ 5nens⸗ Durctor in der Provinz Languedoc hierinnen unterrichtet, welcher in
un last roße Erfahrung hat, indem er viele ſolche Eindaͤmmungen im Rheineaſſen. f 5
en bedienet ſich der Eindaͤmmungen insgemein d legenheit: 1.)b gen insgemein bey ſechſerley Gelegenhei
0(Tast. Fig. 1.) welches mit dem Waſſerſtrohme eines Fluſſes pa⸗Tafel XXVI.ö nd zu verwahren; 2.) das Vordertheil einer Inſel, wie B B, ſicher zu ſtel⸗ X XXVII.s des in den Stand zu ſetzen dem Ungeſtuͤme des Waſſers zu widerſtehen; X XXII X. undface uneercei einer Inſel Os oder ein anders Stück Landes, das am Zuſam⸗ X XXIX.fer G(Fig. 7.) zweyer Arme eines Fluſſes liegt, zu erhalten; einschen ke wie V, 2, welche in einem Fluſſe, oder an deſſen Ufern liegen, zu
he d.§.) einen von den Armen des Fluſſes gaͤnzlich zu verſperren(Fig. 5.) und0 andern Weg nehmen zu laſſen; 6.) deſſen Lauf abzuwenden, wie E D F
gatkel 37. Fig. 16.) und ihn an das andere ufer zu treiben. Bey allen dieſendeen iſt das Hauptwerk des Baues faſt ſtets einerley; weil aber die Verſchie-(lan wzſaufes des Waſſers, in Anſehung des Baues, Schwierigkeiten machet,0 ache man beſondere Anſtalten machen muß: ſo will ich ſolche mit Sorg-heiden, damit nichts von allem, was dazu erfordert wird, wegbleibe.
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0. Die Faſchinen welche man zum Baue der Eindaͤmmungen anwendet, Beſchaffenheitgaſchr elf Fuß lang„und dreyßig Zoll im Umfange dick, naͤmlich am e 1 5 ache lh Pucde berſchnitten wird; ihre Reiſer(Ruthen) ſind von ſechs⸗ bis h e en edag bez und ſie werden mit drey Bändern feſt zuſammengezogen und gebun⸗ enen Eindammungbe dete Band ſitzt einen Fuß weit vom Kopfe; das zweyte drey Fuß weit, anwendet.achte Fuß weit davon, ſo daß wenigſtens vier Fuß Hintertheil bleibt, dasg 6 en iſt. Die Pfaͤhle ſind ohngefaͤhr fuͤnf Fuß lang, und am dicken Endeö„ ls 5 im Umfange ſtark: ſie muͤſſen rund, fein abgeglaͤttet, und ſo geradeen ſie finden kann.f* e Je 5 5 d Buch-euch werzaͤnnungs⸗Nuthen ſind lange Reiſer von Hagebuchen⸗ oder von Bu
1 050 von 1 0 75 1 Holze, welche man um die Pfaͤhle, ohn-ten 1 Jol hoch uͤber einander windet. Sie dienen, die Faſchinen zuſammen5 i gan den Kies⸗Sand, womit man eine jegliche Lage überſchuͤttet, beyſam-1d, bon die laͤngſten ſind die beſten; und wenn ſie nur 2 Zoll im Umfange0 fh ſind ſie ſtark gnug und zur Arbeit bequem: denn wenn ſie dicker ſind, ſo
chen schwerlich um die Pfähle winden, es müßten denn dieſe weiter aus einan-wodurch aber der Bau nicht feſt gnug wuͤrde.
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n eil a i 5 155 d ſo mußen 0 wich oft des Wortes Verzaͤunung,(Tune) bedienen werde, ſo m
10 0 75 Lage von Faſchinen, bedeutet, uber welche quer hin etliche15 Oude mit umwundenen Ruthen gehen; welches alles 6 bis 7 Zoll hoch mitL bberſchüttet wird. 5 8
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Ice a 8 5 äa augen Faſchinen, Verzaͤunungs⸗Ruthen, Pfaͤhle und Kieß⸗Sand Allgemeine Regel,ſahe
e en Fluge gebracht ſind, ſo ſetze ich, es ſolle aus dieſen Materialien„ längſt die mg 7 5 99 97f ach e eine Eindammung gebauet werden, wozu, ehe das Werk angefangen der Tiefe des Waſ-
0 un en ſeyn muß, welcher ſich auf die Legung der Fa⸗ſers, worimnen ſie9 0 ber c 8 e 5 0 Wasſe am niedrigſten iſt, dn 11 0 dez dle lüngſ an der anzulegenden Eindaͤmmung; und hierdurch laͤßt ſich ohn⸗ſollen, zu beſtimmen.0 hre dite ihres Grundes beſtimmen„ welche wenigſtens ein und ein halbmal ſo0 u he betragen muß, d. i. wenn das Waſſer 20 Fuß tief iſt, ſo machetaal fund 30 Fuß breit. Man darf von dieſer Regel nicht abgehen, wenn manas 0 haben will, ausgenommen am Vordertheile einer Inſel, wo man00 aſſer vorrücken muß, damit die Eindaͤmmung mehrere Staͤrke bekomme;d denn man den Arm eines Fluſſes verſperren will, in welchem Falle man0 des Pobelt ſo breit, auch wohl noch breiter, als die Hoͤhe machet, damit dieN the au Werkes mit der Schwere und dem Stoße des Waſſers proportioniret wer-kühn 0 endlich, wenn das Ufer ſehr ſteil und beynahe ſenkrecht ſteht. Uebri-0 Fin nicht fehlen, wann man den Grund ſehr breit machet, weil die r FußN 1 Wed elche man an einer jeden Verzaͤunung machet, ſehr vieles von die-Je Edehmen; und wenn man ihn alſo ſchmäler machete, als es ſeyn muß, ſodale, 0 Anmung zuoberſt faſt keine Breite behalten. Uebrigens noͤthigen auchdweht ache zuweilen durch Austreten des Fluſſes erfolgen, ſo daß auf den altenen T eils, Zehnte Ausgabe. N 5 Grund
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