a Capitel.
22 Waſſer⸗Baukunſt. Viertes Buch. Zweytes bf al al
Grund ein neuer geleget werden muß, dieſe Vorſicht zu brauchen, 1 10
dem neuen einen Einzug anbringen koͤnne, wie ich in der Folge mit 10 erk dall“
werde. Alle dieſe Schwierigkeiten muß man voraus ſehen, und da
einrichten. f 5 a 7 gl
Bau fine längſt 1026. Nachdem die Laͤnge und die Breite, auch die Linie, nach 1 Bigan e daͤmmung angeleget werden ſoll, beſtimmet ſind, ſo arbeitet man auen, die 1che der Gefahr, vom dung mit dem Ufer: dieſe beſteht in einer gewiſſen Anzahl Verzäunuz WasFluſſe beſchaͤdiget zu an dem Anfange derſelben machet, naͤmlich da, wo ſie anfangen lis nach3 ausgeſetzt treten, und welche man ſchief uͤber in der Erde fortſetzet, ſo weit, 9it. a portion der Schwere der Eindaͤmmung, ihrer Lange, und der Ge indungTafel XXXVII. Waſſers noͤthig iſt. Wobey zu merken, daß man die gedachte Berber et wird/Fig. 17. an dem obern Theile anfaͤngt, wie die 17 Figur zeiget, wo borausgeſt en
das Waſſer von 1 gegen F fließe. Daher muß dieſe Verbindung 9 65
von gegen K in den Erdboden treten, ſo daß ſie mit dem Ufer!
von ohngefaͤhr 45 Graden mache, damit gnug Erdboden K E bleibe
Waſſer abhalte, ſie zu beſchaͤdigen. Uebrigens ſetze ich voraus“
Stück Erdbodens von guter Beſchaffenheit befunden habe, und daß
Theil A D verwahret werden ſolle. a
5 inDieſe Verbindung zu machen, fange man mit Aushebung der Erde, l
zen Laͤnge 1 K, und der Breite 85 K 90„welche man 80 tief mache 1 aufTransſpirirung des Waſſers es verſtattet. Die ausgehobene Erde lege 0Seite, um die Eindaͤmmung, nachdem ſie fertig iſt, damit bedecken. usch,2.., viel a hWenn die anzulegende Eindaͤmmung eine ſolche Lage hat, daß ſſee en 10
muß, z. E. wann ſie den Fall eines Fluſſes aufnimmt, oder, wal dem Erd
i lichen Arm eines Fluſſes verſperret, ſo muß man ihre Verbindung fer eines diteFig. 8. und 12. bis zwoͤlf Toiſen lang machen; wenn ſie aber nur beſtimmet iſt/ das hen hat fo Ja— u verwahren, und wenn ſie vom Drucke deſſelben nicht viel auszuſte d. Ine deguug, wenn ſie 6 oder 7 Toiſen weit in den Erdboden eingelaſſen arbeiten hang
Stüͤcke richte man ſich nach dem Erdboden, in welchem man zu b Verbindul
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0Conducteur des Baues muß wohl zu beurtheilen wiſſen, wie 955 5 Wöberſen
Eindaͤmmung(nach Proportion der Heftigkeit des Waſſers, der ſie„Fund derſoll,) zuzuſetzen oder auch abzunehmen iſt, gleichwie 99 der gage Fuß ubwelche er der Eindaͤmmung geben muß, deren oberſte Flaͤche 4 e
gewoͤhnliche Waſſer hervorgehen muß. Faſh
N ſten J.die rocken che g
Tafel XXXVII. 1027. Nachdem die Erde ausgehoben iſt, ſo leſe man br 5XXXVIII. und aus, welche bey Seite geleget werden, damit ſie zur Gründung and zwar 0XXXIX. konnen: alsdann faͤngt man an, eine Schicht Faſchinen zu legen 10 eng due da,Fig. 12. 13.14.15. ſie mit dem Kopfe an den Erdboden A B ſtoßen; und man preſſet, 5 Boden19. 20. 30. daß nicht der mindeſte leere Raum zwiſchen ihnen bleibe, un 15 b deund 32. mit bedecket werde. Auf dieſe erſte Schicht leget man zwey andere ohlWie das Faſcht, len die Fugen der erſten, und die dritten wiederum der zweyten ib Kopfe dernenwerk zu der Ver nach ſchlaͤgt man eine Reihe Pfaͤhle EF, einen Fuß weit vom. then kurz figbindung der Ein⸗lothrecht ein, und 15 Zoll weit von einander, wenn die Zaun oll weit/ zwe gGr mut den gegen 18 Zoll weit, wenn ſie 2 Zoll im Umfange halten, und 1 ſcthet man di dohg15 oden gearbeitet noch dicker ſind. Zwey Fuß weit von dieſer erſten Reihe Pfähle ebee Reihe G8; 2 Fuß weit von dieſer die dritte H H; und wieder bondie vierte II: wobey zu bemerken, daß uͤberall 3 oder 4 Fuß, wi icht tiefer enn“ne Pfaͤhle gelaſſen werden; auch daß man die Pfähle anfänglich n. 8als es noͤhig iſt, die Arbeit an der Einzaͤunung zu unterſtuͤtzen.
f llelt manDamit die Reihen Pfaͤhle recht ordentlich werden, ſo ſchch ur e
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f ſoPfaͤhle an den Enden F, G Ke. ein: an dieſe bindet man eileLinien der andern Reihen giebt; und ſie werden ſo geſtelletder vorhergehenden Reihe gegenüber ſtehe, damit keine eiiie e, ſo de chbleibe. Um einen jeglichen windet man 2 oder mehr Zaunmutggelze i 11einen, und dann hinter dem andern Pfahle anliegen. Diese den, und e um aegefahr ö oder 7 Zoll hoch ſeyn, wohl zuſammen gepreſſet we. ſo daß buen 115Ende einer Ruthe an einer Seite eines Pfahles geſtüͤtzet werden ſeſt ifa gaucheZoll daruͤber hin gehe. Die Zaunruthen ſchlaͤgt man, damit ſie 5
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