W 0 Vom Bau der Eindaͤmmungen von Faſchinen. 23N hh ü 5 50 af duch die Faſchinen; hernach treibt man die Pfaͤhle vollends ein, ſo lange bise dear noch 13 Zoll hervorſteht; und endlich überſchttet man die Raͤume zwi-0 wel aunen mit grobem Kies⸗Sande. Sie muͤſſen etlichemal geſchlagen wer-. 0 U di Faſchinen ſich faſt allezeit unter der Laſt des Kies⸗ Sandes beugen, ſo1 ker Naum zwiſchen ihnen und den Zaͤunen entſteht; welcher Fehler ſogleichbaden muß, damit das Werk tuͤchtig werde. i ä
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15 Die zweyte Schicht wird, in Anſehung der Lage der Faſchinen, anders kig. 1a. und 1 5.
5 une aber ſie gleicht der erſten völlig, was anlanget die Stellung der Pfaͤhle, Fortfegun 88
1 sch und das Ueberſchuͤtten mit Kies⸗Sande. Dieſelbe anzulegen„ſtellet man vorigen Arbeit an
gen ½8mit dem Kopfe niederwaͤrts, lothrecht; und nachdem man ſie, 1 oder Verbindung einer
005 Fuß weit von dem letzten Zaune J, in das Hintertheil der darunter been e
1 hn ſtoßen, leget man ſie auf den Grund der Verbindung der Einzaͤunung; und erdboden.
„ Fd feen in der ganzen Lange damit fort. Wann dieſe erſte Reihe Faſchinen fer-
0 ſtgeſchlagen iſt, ſo nimmt man neue, und bedecket damit die erſten, ſo daß
an den erſten Zaun 11 zu liegen kommen. Ein gleiches thut man mit der
icht, welche auf die zweyte geleget wird, ich will ſagen man leget den
ſahengeaschinen dieſer neuen Schicht an den Zaun HH; und nachdem ſie feſt
lune heſchlagen ſind„ ſo daß kein leerer Raum zwiſchen ihnen iſt, ſo verpfähtet,
da Sand überſchüttet man dieſe neue Schicht mit Kies⸗GSande; womit dann die
bande. k der Gründung vollendet iſt. Eben dieſelbe Arbeit wiederholet man bey
mache ſo viele ihrer noͤthig ſind, um bis an das Waſſer zu kommen; und ſo-
alle zuſammen den Grund der Verbindung der Eindaͤmmung mit dem
fleet, welcher Grund ohngefaͤhr 2 Fuß dick ſeyn muß, die Einzaͤunung mit dazu
00 der e obey zu bemerken, daß die Pfaͤhle der einen Schicht in die Zwiſchen-
deen Pfähle der andern eingeſchlagen werden, und daß die Haͤlfte einer jeglichen
N e uh 8 quer uͤber die Halfte der darunter liegenden geht. Wenn, anſtatt 8den ge Tiefe, welche der Graben zur Verbindung der Eindaͤmmung mit dema g haben ſollte, dieſer Graben nur 5 bis 6 Fuß tief gemacht werden koͤnnte:
an der Ort die Di Faſchinen geben: denn ſonſtman„ der Gruͤndung nur die Dicke von zweyen Fa n geben: ff, den icht gnug Hoͤhe, um über die erſte Jaͤune, von welchen ich hernach reden1 dun enigen anderen allgemeinen Zaͤune anzulegen, welche die ganze Breite derV verbinden und beſetzen muͤſſen. 5
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, ö a 8f 19 Nachdem der Grund der Verbindung einer Eindaͤmmung mit dem Erd⸗Tafel XXXIIX.ole il das Waſſer aufgeführet iſt, und wann deſſen letzte Schicht bis ohngefähr Fig. 21.Tn Endor Lange im Waſſer liegt: alsdann machet man den Anfang zum Grune-Nochige Regeln
A dete mmung„welcher von jenem erſten nur darinnen unterſchieden iſt, daß er zu Anegung des
ider(Swerden muß; jedoch erfordert er weit mehr Tüchtigkeit und Fleiß, theils Grundes einer Ein-1 90 wie z wierigkeit im Waſſer zu arbeiten, theils auch, damit die Eindaͤmmung daͤmmung.e wie chätveilen geſchieht, bey L. berſte, an welcher Stelle die Faſchinen ſich1 ben fel es nicht anders ſeyn kann, weil die Laſt der auf ihnen liegenden Ein-N eh da f. drücket, ſo daß ſie dem Abhange des Erdbodens I. MN nachzugehen5 nid dann brechen und ſogar ausreißen, wofern man nicht alle nöthige Vor-, angewandt hat. ö
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dolle vorzubauen thut man folgendes. r.) Man giebt dieſem Grundeu wenigſtens funf Faſchinen, auch wohl von ſechs bis ſieben, wenn dasiſt; und die Fugen zwiſchen zweyen Faſchinen werden uͤberall mit denö bedecket, wie ich ſchon bey der Verbindung der Eindammung mit0 kaber geſaget habe. 2.) Man leget den Kopf B der erſten Faſchinen 1 Fußeen so„ Hintertheil der letzten im Grunde der Verbindung der Eindaͤmmung.0 1 ber di lege man den Kopf der zweyten daruber liegenden Faſchinen O, 1 Fußh aten. Koͤpfe B; den Kopf der dritten P, r Fuß weit uber die Kopfe Oz unde den zw, hart an den Zaun H. 4.) Man ſtuͤtzet den Kopf der fuͤnften Faſchinen0 ba nen Zaun 1, ſo daß ſie den erſten Zaun kl bedecken; und endlich,gut ehe ſer das Oberſte des Kopfes dieſer fünften Faſchinen erreichet, legeten K g ſechſte Schicht über die anderen, deren Koͤpfe O man an den drit-he bed und zwar ſo, daß dieſe letzteren den erſten Zaun H und denWich, deelke Wobey zu merken, daß man, um das ganze Werk noch beſſer zu
0e die yKopf derer Faſchinen, welche nicht an Zaͤunen anliegen, ſo ſehr alsn intertheile anderer Faſchinen einſticht.
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