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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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90 Vom Bau der Eindaͤmmungen von Faſchinen. 25Wü che der mindeſte leere Raum zwiſchen ihnen bleibe; welches zur Tüchtigkeit deshͤchſt wichtig ist. 5

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1 8 die ubrigen Faſchinen werden wie in der Verbindung der Eindaͤmmung

1 lt, Lek Grund dieſer Verſchiedenheit iſt, weil der Boden der Verbindung hori-

0 f bebeennd folglich das Vordertheil und das Hintertheil der Verzaͤunungen, wel-

100 chi en, auch horizontal ſeyn muͤſſen: und deßhalber verdoppelt man die er-

ae nen hinter⸗ und vorwaͤrts liegend, damit beyde Außen- Seiten eine gleiche.

nen amen; hingegen in der Eindaͤmmung ſelbſt, hat das Ufer, an welchem die9 de anliegen, allemal einige Boͤſchung, welche die Stelle der Verdoppelung,

lf guten geſchieht, vertritt. Wofern jedoch das Hintertheil der Eindammun gſünke, ſo huͤlfe man ſich ſogleich durch quer über liegende Faſchinen P,

ö und e man unter das Hintertheil der erſten Faſchinen der Einzaͤunung legen

hen an o auch, wenn das Vordertheil zu tief wurde, ſo verdoppelte man die a

an der Außen⸗ Seite. i

Men he. öö 0 age in Obacht zu nehmen, daß man zu den erſten zweyen Reihen der Zaͤune,

0 daun an der Außen⸗ Seite machet, die dickſten und laͤngſten Pfaͤhle, und die

9 ind uten ausleſe, wie auch diejenigen Faſchinen, welche die ſtaͤrkſten Reiſer

Waste düberhaupt am beſten beſchaffen ſind: denn wider die Außen- Seite uͤbet

hr zdie meiſte Gewalt aus. Alsdann wird dieſe Einzäunung eine Dicke vonZoll haben, naͤmlich 11 Zoll Faſchinen und 7 Zoll Kies⸗Sand.

0 1 0„ö fand, Dieſe erſte Einzaͤunung muß, wie ich bereits geſaget habe, ſogleich nach Eig. 20. und 22.f 0 das gemacht, und nach Proportion fortgeſetzet werden. Hierbey iſt zu be⸗ Aide der deunn 5, ſobald ſie 15 bis 18 Fuß weit über das Waſſer tritt, man eine zweyte deckenden Einzäu-fun zwe anfangen muß, welche vom Anfange der Verbindung der Eindaͤmmung nungen, und mit wie

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fe wäle dann ſie ganz überdecket werde, ausgenommen die Hintertheile der ee ee eee

undd lese 1 5 verpfaͤhlet 8005„ 1 5 die 0 10 der 1 7 9 5 erſten Za x

in der ganzen Folge der Gruͤndung in Acht zu nehmen.

0 dale der Eindaͤmmung nur bis etliche Toiſen weit ins Waſſer gekommen

. wolde 5 5 nun ſehen, was man thun muß, ſie e e d und 805

de benden bringen: Weil man, bey Betreibung dieſes Werkes nicht gnug Vor-

N 0 Amer kann, ſonderlich wenn das Waſſer ſchnell fließt und tief iſt: ſo mache

dinge ung, daß es zuweilen gefährlich iſt, die Arbeit daran allzu geſchwind zu

des zi 170 guch eben ſo gefährlich, wenn ſie nicht hurtig gnug getrieben wird;

0 d, 09 ſchlimme Folgen nach ſich. Wenn die Arbeit allzu geſchwind getrie-

N 0 5 ma eißt, wenn man ſie zu ſehr nach einander bis ins Waſſer fortſetzet:

ung u die Gründung durch Einzaͤnnungen, welche aus der Verbindung der

b wee it dem Erdboden entſpringen, zuſammenhaͤngt: ſo iſt zu fuͤrchten, daß

Aigle wie gufſchwellende Waſſer, oder auch nur deſſen ſchneler Lauf, das Werk

Gus fort ſolches oft geſchehen iſt. Setzet man hingegen die Arbeit daran nicht

ch ere de und man arbeitet nur auf dem, was ſchon gemacht iſt: ſo machettees Werkes, welche immer zunimmt, daß die Eindaͤmmung ins Waſſer

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ö di Gruͤndung nicht mehr zu ſehen iſt: alsdann ſieht man ſich genoͤthiget,

erbindung mit dem Erdboden, eine neue Gruͤndung anzufangen;bleih Arbeit giebt niemals einen guten Verband, immaßen Oeffnungen.

lilich% durch welche das Waſſer hinter die Eindaͤmmung tritt, und ſie zu-verderbet. d ö0 1

ache laden rechten Mittelweg zu gehen, muß man, ſobald die Lage der Gruͤn⸗Fig. 20. und 21.

Fel 5 und nen Lange der Verbindung der Eindaͤmmung mit dem Erdboden,

daumnünun wenn ſie 15 bis 16 Fuß uͤber das Waſſer geht, ſogleich an der er-

dan 18 ſche gebeiten, und ſie ſo ſetzen, wie die Figuren 20 und 22 zeigen; wo

dweyten daß die Gründung bis nach K K gekommen iſt, vom Anfange derTheils Zehnte Ausgabe. G Verbin-

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10 a N 55 h Ich ſagte vorhin, es müßten die Köpfe C Oder erſten Faſchinen B B ge Andere Aumer,0 der boden gekehret werden: jetzo ſetze ich hinzu, daß dieſes nur in der Verbin⸗ uc Nüdaͤmmung mit dem Erdboden geſchehen muß: denn wann man einmal das der d aeandere ichet hat, wie bey der Stelle Q, alsdann leget man dieſe Faſchinen auf ſelbſt geleget wer-1 Wuff eiſe, und man decket ſie nicht. Man wendet ſogleich die Koͤpfe gegen den, damit dieſe

en mer, und das Hintertheil gegen das Ufer, auf welchem es 3 oder 4 Fuß lang recht tuͤchtig werde.

b muß den Zaune der Gründung,(von deſſen Ende an zu rechnen,) fortgeſetzetgroßer Vorſicht man

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