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Achtes Hauptstück.
Waren Pfosten, Sturz (supercilium) und Bekrönung (hyP 6 ^thyron) der Thür durch angewandten Stoff und durch Kunst 8,11gezeichnet, so bildeten sie dennoch nur die Rahmen der n ° Cviel köstlicher ausgestatteten eigentlichen Thürflügel mitreich vergitterten Oberlichtöffnung.
Die ältesten waren noch nicht im eigentlichen Tischlerstil;dern zusammengenageltes Brettgezimmer, verstärkt durch kf et ^ {beschläge und aufgesetzte Leisten, einfachste Motive, durchg' elmit dekorativem Reichthum.
Doch zeugen sehr alte in Stein skulptirte Darstellungenallen Regeln der Tischlerei gestemmter Thliren, mit ihren Rahn 1schenkein (scapis), Querrahmenstücken (impagibus) und Füllu 11 ^(tympanis), von der frühen Ausbildung dieses Bauhandwerk 8der ihm eigentümlichsten Technik. ^
Wie in allem andern, so blieben auch hierin die Itale 1alten Tradition am längsten getreu. Camillus zierte sein &mit der von ihm unterschlagenen Beute an tyrrhenischenbekleidungen. Nachahmungen derselben in Tuffstein dienten %^Verschluss der Grabkammern (Bd. I. S. 435). Die Thore ^kapitolinischen Jupiter waren noch zu Stilicho’s Zeit in altern 1licher Empaistik mit Goldblech beschlagen. ^
Auch an den Wohnhäusern waren die hölzernen Thyr 011 ^und Prothyra Mittelpunkte der Dekoration ihres sonst einf aC iAeussern; gleichsam als rebords, als Aufschläge des
Deshalb geschieht der enkaustischen Malerei an ihnen ^fache Erwähnung. Auch wurden sie mit Tropäen und Fa« 11Wahrzeichen geschmückt und an festlichen Tagen mitund Festons behängen, die wieder Motive fester dekorativerstattung wurden. j 0 jj
Bildnerischer und plastischer Schmuck entsprach wied el .Uebergangen, die der Stil der Baukunst im Allgemeinen “ u ^machte. Zur Zeit des Polygnot und vorher war der Hauptsch 111der Thüren malerisch. Ein Epigramm, das dem Simonid® 8geschrieben wird, nennt Kimon von Kleonae und Dionys lüS
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1 Cratinus apud Pall. onom. VII. 122. TtaQaaxäSas Kal 1^
nointXa. Corpus T. 22. 97. Hyxavaig rob» &VQ(av. Schön bemalte F° rTanagra . Buttmann Questiones de Dieaearcho p. 25. Letronne letti eSantiq. etc. p. 345. Rochette. Peintures a. inedites. p. 125.