Textile Kunst. Die Decke.
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nach unten, die Schwänze nach oben gekehrt wären. Der Naturgemäss-heit dieser Regel, die sich gleichsam von selbst versteht, uneraehtet, sindauf allen Gebieten der Kunst Verstösse gegen dieselbe sehr zahlreich,und selten findet sich die Charakteristik des nach unten als Behang Ab-schliessenden im Gegensätze zu dem nach oben als Krönung Endigendenentschieden und konsequent durchgebildet.
TJeberhang im Stile Ludwigs XIV.
Es sind Fälle denkbar, in welchen die Symmetrie keinen Ausdruckhaben darf, während die Proportionalität und aufwärts gerichtete Glie-derung allein formenbestimmend wirkt. Diese Fälle treten ein, wo Deckenoder Bekleidungen nicht aus glatten Flächen bestehen, sondern faltenreicheDraperieen (aulaea) bilden. Es darf schon in ihrem allgemeinen Zuschnittenichts liegen, was dem px-oportionalen Verhalten der Theile unter sichund zu dem Ganzen, das durch sie verhüllt oder bekleidet wird, entgegen-wirken könnte. Die Falten müssen sich dem Organismus anschmiegen,seine Eigenschaften hervorheben, seine formellen Mängel und Unentschieden-heiten verhüllen und korrigiren.
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Ueber das auf der Fläche Figurirte.
Es war in dem Vorhergegangenen nur hauptsächlich auf das All-gemein-Formelle Rücksicht genommen worden, es bleibt noch übrig, nach-
Senil)er, Stil. 1- 3