Textile Kunst, Technisch-Historisches. Allgemeines.
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künstlerisch-form eilen Sinne annähert. Unglücklicher Weise trifft es sichaber, dass gerade jetzt, wo das Bureaugeschäft und die Geldmacherei denFabri klier ren, der Maschinendienst und die Proletarierknechtschaft denArbeiter für diese Kunstfrage vollständig abgestumpft haben, zugleichauch diejenigen, die Gelegenheit hätten, hier Ersatz zu bieten, den Er-wartungen eines günstigen Einflusses, den sie üben könnten, um dieIndustrie auch künstlerisch zu heben und blühen zu machen, nichtnachkommen und zwar hauptsächlich aus dem Grunde, weil ihnen diegenauere Kenntniss der Rohstoffe und der technischen Proceduren, die inden verschiedenen Industriezweigen zu der Verarbeitung der ersteren an-gewendet werden, nicht hinreichend geläufig sind, sie auch wohl nichtimmer von der Nothwendigkeit, sich durch die Eigenschaften der Roh-stoffe und die Einflüsse der Proceduren, die in Frage kommen, bei ihren» geistreichen“ Compositionen leiten lassen zu müssen, überzeugt sind, sienicht selten schliesslich die Stilgesetze gar nicht kennen, zu denen dierichtige Schätzung der genannten Momente für industrielle Produktionführen muss. (Vergleiche hierüber meine Schrift: Wissenschaft, Industrieund Kunst etc. Braunschweig 1852. Ferner R. A. Dyce’s Report onforeign schools of design, made in 1839 im Auszuge in dem Catalogueof the articles of ornamental art in the Museum of the Department Ap-pendix (B) Marlborough-House. London .) Wie nöthig wäre für jedeBranche des industriellen Betriebes, die der Domaine der Kunst nur halb-Weg angehört oder zu ihr hinüberleitet, eine recht praktische, mit voll-stem Eingehen in das Spezielle des Faches, aber von einem kunstgebildetenManne abgefasste Formenlehre!
Es liegt, wie bereits oben erklärt wurde, nicht in dem Plane desWerkes, angedeuteter Weise in das Spezielle jeder Kunst einzugehen,vielmehr muss der nähere oder entferntere Bezug auf Baukunst bei derBehandlung des hier vorliegenden reichhaltigen Stoffes, der sonst fastunübersehbar wäre, für die Behandlung desselben hier massgebendbleiben.