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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
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Textile Kunst. China .

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des goldenen Zeitalters der Hia für immer befestigt werden, in der Thataber wurde durch sie dem Volke die Kraft des geistigen Wachsensund Zeugens benommen. So blieben Kastratenzüge, welche spukhaftjugendlich durch Runzeln blicken, das Erbtheil der chinesischen Volks-physiognomie.

Es bleibt einer anderen Stelle dieses Buchs Vorbehalten, den allge-meinen Charakter der chinesischen Architektur aus diesen und andernZuständen des Landes zu entwickeln. Er bildet wie diese ein Gemischvon Raffinirtheit und ursprünglicher Naivetät, und in letzterer Beziehunggebührt ihm diese frühe Stelle in der Reihe der Betrachtungen, die unshier beschäftigen. Wenn auch in vielen Theileri durch Späteres undSpätestes getrübt und gefälscht, hat sich dennoch hier in China ein uraltesPrinzip des Bauens bis auf den heutigen Tag gleichsam lebendig erhalten(wenn nämlich einem Unorganischen ein metaphorisches Leben geliehenwerden darf), das über den materiellen Ursprung mancher Eigenthümlich-keiten selbst der hellenischen Architektur Aufschluss gibt und sie erklärt.So tritt uns hier z. B. eine Technik der Wandbereitung noch thätigfunktionirend entgegen, die an den Ueberresten der westasiatischen, ägyp-tischen und gräko-italischen monumentalen Kunst nur als längst Erstor-benes erscheint, nur fragmentarisch und ausserdem schon in nicht primi-tiver Weise, sondern transformirt und mit andern Elementen zu Neuemvereint, sich erhielt. Die Elemente der chinesischen Baukunst sind nichtorganisch, nicht einmal quasi chemisch verbunden, sondern mechanischneben einander gestellt, durch keine, das Ganze beherrschende, Idee zu-sammengehalten; oder vielmehr die Idee, die das Ganze beherrscht, isteben in der Trennung und selbstständigen Thätigkeit dieser Elementeausgesprochen. 1

Die äussere Oberfläche der Mauer ist hier noch materiell ganzgeschieden von der Mauer selbst und in der That meistens beweglich.Die Mauer als solche, nämlich als Steinkonstruktion, und tragendes, senk-recht stützendes, statisch fungirendes Element, tritt nur an den oft sehrmächtigen und wesentliche Bestandtheile der chinesischen Baukunst bil-denden Terrassen und Unterbauten auf, zu denen auch die Treppenanlagenund Balustraden gehören, welche letztere jedoch gleichsam Uebergangs-formen zwischen dem Steinbau der Terrassen und den aus der Tektonikund der Textrin abgeleiteten Bestandteilen, der, von den Terrassengetragenen, oberen Anlagen bilden.

1 Darüber das Nähere in dem Artikel China des zweiten Abschnittes dieses Buches.