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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
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Viertes Hauptstück.

älteren Stile ausgefülirt sind. Ein solcher Fries stellt dar: Satyrn, einenLöwen , der eine Hündin zerreisst, Panther, Hunde, Stiere und Eber. Einkleinerer desselben Stils zeigt Hähne und Hennen in treuester und dochstilgerechter Nachahmung der Natur. Noch andere Bruchstücke derartsind in ähnlich asiatisirender Weise gehalten.

Alle angeführten Analogieen und Beispiele überzeugen uns von derasiatischen Abstammung und von der Verbreitung des besprochenen Mo-tivs in Kleinasien , allein sie vergegenwärtigen noch nicht dessen eigentlich

Gebälk des Tempels von Assos.

stilistischen Sinn und Ursprung. Diesen glaubt man aber zu erkennendurch die Vergleichung jener Skulpturen von Assos mit gewissen merk-würdiger Weise eben so sehr in dem Dargestellten wie in der Darstellungihnen nahekommenden etruskischen Reliefs in getriebenem Metalle, inThon und in Stein. Hier nenne ich zuerst die Ueberreste von Streitwagenund andern Prachtgeräthen, die zu Perugia und an sonstigen Ortengefunden wurden und aus Platten in getriebener Metallarbeit auf Holz-grund bestehen; sie finden sich in den Museen zerstreut; die bekanntesten,auf die ich hier besonders anspiele, in Perugia, in München und im