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Geschichte der Altniederländischen Malerei / J[oseph] A[rch.] Crowe und G. B. Cavalcaselle ; Bearb. Von Anton Springer
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MADONNENBILDER.

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durch eine vielthürmige Stadt, durch Fluss und Brückebelebt . 1

Ein anderes Bild, dessen Aeclitheit nicht bezweifeltwerden kann, befand sich vor einigen Jahren im Privat-MvSE

i • • a h. Frauen

besitz in Antwerpen . Es stellte clie heiligen Frauen am am GrabeGrahe Christi vor, welchen ein Engel die Auferstehungverkündigt und am Fusse des Grabes die drei schlafendenWächter. Die Rüstung der Wächter war mit der grösstenSorgfalt und Genauigkeit gemalt und auch die Landschaftentbehrte nicht fesselnder Züge . 2

Die Eremitage endlich in Petersburg bewahrt von der P vo?kUnaf-Hand Jan’s eine Verkündigung. Die Madonna knieet an su ” 8 'dem Betpulte in einem mit Pfeilern und Stein werk reichgeschmückten Raume, ihr gegenüber links der Engel mitder Lilie und Schriftrolle; über der Gruppe schwebt derheilige Geist herab. Kann das Bild auch nicht zu denbesten Leistungen des Meisters gerechnet werden, so besitztes dennoch in der vollendet feinen Ausführung und derFülle des Details eine grosse Anziehungskraft . 3 * * * *

Nicht so sicher in Bezug auf den Eyckschen Ursprungsind wir im Angesicht des Madounabildes im Besitze Hope’s ho P c

L Madonna.

in London . Die Madonna mit dem Christkinde auf demArm thront in einer Nische unter einem Baldachin, der vonreich sculptirten, mit kleinen Statuen besetzten Pfeilerngetragen wird. Um die Nische läuft ein Band mit denWorten:

„Domus dei est et porta celi.“

1 Paris, Rothschild . Holz. 1' li.V 7" br.

2 Holz. 21 / 2 ' h. — 11 / 2 ' br.

3 Petersburg, Eremitage. Nr. 443.

Holz. 2' 9" li. — 1' br. Nach

einer unsicheren Tradition soll das

Bildfür Philipp den Guten gemalt sein

und von ihm nach Dijon gestiftet.Hier in Dijon wurde es 1819 vom

K. von Holland gekauft und dann

für die Eremitage erworben. NachMr. Weale’s Mittheiluug befand essich ursprünglich (wann?) in derSammlung Van Hai in Antwerpen .Eine verkleinerte Wiederholung101 / 4 " — 8 " befand sich in Paris bei Mr. Joly de Bammeville undwurde 1854 von Nieuwenliuys an-gekauft.

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