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APOKEYPHE BILDES,
sagen aus, dass sie zur selben Zeit von einem späteren Nach-ahmer der Brüder van Eyck gemalt wurden,lwuafrort. In der werthvollen Portraitsammlung in Stafford-housebefindet sich das Brustbild eines Mannes in schwarzerKappe und -einem dunkelbraunen mit einem Edelstein ge-schlossenen Bocke, unter welchem ein weisses Wamms sicht-bar ist. Er hebt sich von einem grünen Hintergründe abin der Stellung, als blickte er zu einem Fenster heraus.Auf der Biickseite der Tafel ist eine Wappenzier vonFlammen umgeben mit dem Motto: „Nul ne si frote“ ge-malt. Nach diesem Motto und nach einem bei Montfauconvorhandenen Stiche wurde in dem Bildnisse der Bastardvon Burgund, Anton, der natürliche Bruder des HerzogsPhilipp erkannt. Nach Planche, dem diese Entdeckung ver-dankt wird, war der Bastard, als er zu dem Portraite sass,zwischen 40—-50 Jahre alt, was mit Erwägung seines Geburts-und Sterbejahres zu der Folgerung führt, dass das Bildetwa 1465—1467 gemalt worden sei, also ein Vierteljahr-liuudert nach Jan van Eyck’s Tode. 1 Der technische Befundstimmt mit dieser Berechnung vollkommen überein undlässt als Meister einen Maler erkennen, welcher die WeiseEyck’s mit jener Memling’s zu vereinigen bemüht war. InDasselbe der Dresdener Galerie ist das Bildniss des Bastarden wieder-
Portrait.
holt und hier Memling zugeschrieben. 2Lichtenstein Eine kleine Tafel in der Lichtensteinualerie in Wien ,den Act der Wandlung in der Messe schildernd und auf■ den Namen Jan van Eyck getauft, erweist sich als einProduct deutscher Kunst aus dem sechszehnten Jahrhundert.
Dem Stile Memling’s nähert sich auch die Madonnamit dem Kinde, welche aus der Sammlung Wallerstein