ANTHEIL AN DECORATIV.EN ARBEITEN.
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Cartons. Einen solchen Carton für die Kreuzabnahme er-wähnt Van Mander und preist ihn des Jan van Eyck nichtunwürdig. Das Glasgemälde selbst befand sich in derSt. Jacobskirche in Gent , 1 wo auch über dem Grabe desWouter Gaultier ein Votivbild mit der Madonna aufgestelltwar. Im Kloster „Unserer Frauen Brüder“ in Gent sah vanMander ferner eine Tafel, auf welcher Hugo die Legende vonder h. Catharina geschildert hatte. Leider giebt er nicht die Zeitder Entstehung dieser längst verschwundenen Werke an undeinen andern Schlüssel, die Zeit zu errathen, besitzen wir nicht.
Vom Jahre 1468 angefangen mehren sich die Nach-richten über Hugo van der Goes . Bei der Hochzeitsfeierder Prinzessin Margaretha von York mit Herzog Karl demKühnen wurde auch seine Kunst in Anspruch genommen.Er erhielt gemeinsam mit einem gewissen Daniel de Byckeden Auftrag, Strassendecorationen oder „entremetz“ inBrügge zu malen, wie sie die Prachtliebe jener Zeit inMode gebracht hatte. Der Tagsold für Daniel de Byckebetrug 20, für Hugo van der Goes nur 14 sols. 2 Ehe wiruns über die bessere Bezahlung eines ganz unbekanntenKünstlers ereifern und daraus Schlüsse auf seine Stellungim Vergleiche zu jener Hugo’s ziehen, wollen wir gleich be-merken, dass als bald darauf das junge Ehepaar seine„joyeuse entree“ in Gent hielt und mit dem gleichen Pompebegriisst wurde, das Verliältniss sich umkehrte. Auchhier wurden Daniel de Bycke und Hugo van der Goes mitihren „hulperen“ zur Ausschmückung der Feststrasse be-rufen. Der erstere malte die allegorischen Figuren vor