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ALT AB IN BAGUSA.
und weissem Mantel ist mit einem bewaffneten Begleiterauf dem rechten, der Stifter im Purpurkleide und dunklemUeberwurfe auf dem linken Flügel dargestellt. Durch dieArcaden der Mitteltafel blickt man in eine Landschafthinaus . 1
Aitar* 1 von Mehrere Besitzer haben sich in die Fragmente eines
grossen Altares getheilt, welcher aus der Abtei St. Omer stammt und dem h. Bertin gewidmet ist. Zwei Tafeln,Herrn Beaucousin in Paris angehörig, bildeten die oberenTheile von Altarflügeln, deren untere Theile sich im Be-sitze des Königs Wilhelm II. von Holland befanden. Jene 2stellen singende Engel und den h. Bertin, der von Engelnzum Himmel emporgetragen wird, vor. Diese erzählen aufzehn in Bogen geschlossenen Tafeln das Leben des Heiligen:seine Geburt, Priesterweihe, Pilgerfahrt, Klosterstiftung,seine Wunderthaten und seinen Tod. Die Tafeln im Be-sitze Beaucousins waren auf beiden Seiten bemalt, dochhat sich von der Malerei der einen Seite fast jede Spurverloren, und auch die erhaltene Seite theilweise ihre Frischeeingebüsst. An eine eigenhändige Arbeit Memling’s zuglauben, verwehrt die unrichtige Zeichnung und die Be-schaffenheit der Farbe. Der Meister wurde entweder vonGesellen unterstützt oder überliess ihnen ganz die Aus-führung, wodurch sich die “Verschiedenheit der einzelnenTafeln erklären würde. Da wir wissen, dass um das J. 1500ein gewisser „Dyrick“ in St. Omer malte, so mag er immer-hin einen Antheil auch an dem Werke gehabt haben. 3
Von geringerer Bedeutung sind die folgenden Bilder,die in verschiedenen Sammlungen den Namen Memling führen.