Band 
Erster Halbband.
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Einige Vorkenntnisse aus der Arithmetik. —

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letztere zuweilen aus erstem bestimmt werden können c . Es istwohl der einzige reelle Nutzen, welchen die sog. Hazardspiele fürdas Allgemeine abgeworfen haben'*, dass man durch sie auf dieerwähnten Verhältnisse aufmerksam wurde und an die Pascal,Fermat und Huygens betreffende Fragen herantraten®, aus derenErledigung sich sodann nach und nach, und zwar namentlich durchdie Arbeiten der Bernoulli, Montmort und Moivre, ein neuer, dieDomäne von Zufall und Wunder^immer mehr beschränkender Zweigder Mathematik herausbildete », die sog. Wahrscheinlichkeitsrechnung,von welcher später Laplace so treffend sagte: „Elle n'est au fondque le bon sens reduit au calcul; eile fait apprecier avec exactitudece que les esprits justes sentent par une sorte d’instinct, sans qu’ilspuissent souvent s’en rendre compte.“

Xu 49: a. Bei einem gewöhnlichen, an seinen sechs Seiten 1 bis 6, an jezwei Gegenseiten zusammen 7 Augen zeigenden Würfel (tessera, de) hat manoffenbar, wenn derselbe geometrisch richtig aus einem homogenen Stoffe kon-struiert ist, für jeden der 6 mit ihm möglichen Würfe dieselbe Chance, undes ist daher die mathematische Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Wurfesw = ‘/ 8 = 0,1607. — b. Bei einer von mir mit einem solchen Würfel unter-nommenen Versuchsreihe erhielt ich folgende Resultate:

Anzahlder Versuche

6

1224481002005001000200050001000020000 j

Anzahl

der erhaltenen Würfe

Theoretische

1

2

3

4

5

6

Anzahl

0

0

1

1

3

1

i .

0

1

2

2

5

2

2

0

o

2

7

0

4

4

6

5

4

12

14

7

8

17

13

0

23

25

13

17

34

26

23

30

48

30

33

87

68

66

89

100

90

83

177

161

133

160

181

179

167

336

338

260

316

351

390

333

840

850

750

742

862

020

' 833

1704

1736

1525

1503

1762

1770

1667

3407

3631

3176

2016

3448

3422

3333

so dass z. B. nach looo Versuchen die Erfahrungswahrscheinlichkeit, einenbestimmten Wurf zu erhalten, nur noch zwischen 0,133 und 0,181 schwankte,ja in dem Mittel 0,157 aus diesen extremen Werten der mathematischen Wahr-scheinlichkeit 0,167 bereits ziemlich nahe kam. — c. Das Gesetz der grossenZahlen, auf welches schon Jak. Bernoulli hinwies, wird bereits durch die inNote b aufgenommeue Tafel illustriert, noch intensiver aber durch folgende,sich auf dieselben Versuche stützende Tafel, in der m bezeichnet, wie oft unter20000 Versuchen n Würfe genügten, um jeden der 6 möglichen Würfe minde-stens Ein Mal zu erhalten oder eine sog. Erschöpfung hervorzubringen: