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— Die Methode von Archimedes . —

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Wenn aber ad eine Bisectrix ist, so verhält sich

be be + ec

ab ab + ac

während ans A a b d v, b e d

ab -fac 2911lin K 7KO

folgt, und hieraus ergiebt sich in früherer Weise

ab 301 3 3 / 4

bd 780

Sind sodann af, ag und ab weitere Bisectrissen, so erhält man successiveanalog

af 5924Y, __ 1823

bl' < 780 210

ab 1009 >/„ adi

hg 00 bli

ag 3GG1 9 /,, _ 1007

Ix ■ ci a r\ n n

oh 1QQߑJ/

b g 240 GG

ab 201G l /„ ab 2017‘A

l.b < CG bh < GG

9G ■ bb ^ G33G ^ 0 10a b > 2017^Ä > 3 71

folglich ist der Durchmesser schon in dem ITmfange des eingeschriebenen9o> -Ecks, und also noch um so eher in dem Umfange des Kreises mehr als3 l0 / ;l mal enthalten, womit auch noch jene untere Grenze erhalten ist. Es

fällt also n zwischen 3'"/ 7 | = 3,14084 und 3 l0 / 7l) = 3,14280, so dass a“ 3,1418

gesetzt werden, ja n^ä 1 /, angenommen werden darf. — c. Mit dem Archi-nied’schen Mittelwerte stimmen nabe die 3,1416 zusammen, welche Aryabhata(Piitalijmtra am oberen Ganges 470 geb.) in einem in Sanskrit-Versen ver-fassten, 1874 zu Leyden aufgelegten mathematisch-astronomischen Werke ohnenähere Begründung gab. Da der mit ihm nach

berechnete Minntenwert des Radius, der sog. Gehren von Willi. Matzka (vgl.Arcli. Grunert 8), mit den 3438 1 übereinstimmt, welche seine Landsleute schonfrüher zur sog. Arcufication, d. h. zur Umsetzung von Längen in Kreisminuten,benutzten, so liegt die Vermutung nahe, es möchten bereits letztere denArchimed’schen Wert gekannt haben.

60 . Die neuern Bestimmungen. — Nachdem sich im Abend-lande Verschiedene vergeblich bemüht hatten, in der KreisrechnungÜber Archimedes hinauszukommen “, gelang dies gegen das Endedes 16. Jahrhunderts infolge eines unter den holländischen Mathe-matikern entstandenen Wettkampfes 6 in gedoppelter Weise, indemdurch Adrian Metius und Ludolph van Ceulen c , auf dem Fundamenteder Archimed’schen Methode weiter bauend, die Werte

n = 355 /u 3 * = 3,14159 26535 89793 2384 ®

e rhalten wurden, von welchen der erste sich durch Einfachheit beigrosser Annäherung auszeichnet, der zweite aber als sog. Llldolph’scheZahl wohl der weitgehendsten praktischen Anforderung mehr alsgenügen dürfte a . Immerhin wurde auch noch in der Folgezeit die

Berechnung von n mehrfach an die Hand genommen, ja auf Hunderte

Wolf, Ilandbuch der Astronomie. I.

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