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— Einige Vorkenutnisse aus (1er Geometrie. —
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und Himmelskarten benutzt, — ja noch vor wenig Jahren schlug Elie deBeaumont (Canon 1798 — Paris 1874; Prof. geol. und Sekretär der Akademie zuParis ) vor, die Erde zu geologischen Zwecken auf einem Pentagon-Dodekaederabzubilden.
106 . Einige .andere Projektionsarten. — Da sich nureine schmale equatoreale Zone der Kugel mit einer erträglichen An-näherung durch eine cylindrische Fläche ersetzen lässt, dagegendie dadurch erhaltenen sog. Plattkarten , deren Netz offenbar auszwei zu einander senkrechten Systemen von Parallelen besteht, sehrleicht konstruierbar und benutzbar sind und namentlich für See-karten noch andere grosse Vorteile darbieten", so entstand schonfrühe die Aufgabe, als Surrogate cylindrischer Projektionen, Kartenzu entwerfen, bei welchen die Vorteile blieben und die Nachteilebeschränkt waren. Sie wurde zunächst in der Weise zu lösen ver-sucht, dass man das Verhältnis der Längen- und Breitengrade desParallelnetzes der mittlern Breite der Karte entsprechen liess h , —dann durch Gerhard Mercator c mit durchschlagendem Erfolge undwirklich bestmöglichst gelöst, indem er „die Breitengrade in dem-selben Verhältnisse wachsen liess, in welchem der Equator zu dembetreffenden Parallel steht“ d . — Ebensogut wie der Cylinder » neine equatoreale, schliesst sich an irgend eine andere Zone derMantel eines sie in ihrer mittlern Breite tangierenden Kegels an,bei dessen Abwicklung die Parallele in konzentrische Kreisbogenübergehen, während die Meridiane mit Radien zusammenfallen e -Aber auch diese konischen Projektionen genügen nur für sehrschmale Zonen, so dass auch da wieder im Verlaufe der Zeit ver-schiedene und zum Teil nicht unbedeutende Modifikationen beliebtwurden f. Es muss jedoch hier für weitern Detail, und die nichtunbedeutende Anzahl noch ganz anderer Vorschläge für die Ent-werfung von Karten, auf die Speciallitteratur verwiesen werden ü -
Xu 106: a. Bei den Seefahrern waren von jeher die Plattkarten be-sonders darum beliebt, weil sich auf ihnen die zum Kurshalten wichtige, alleMeridiane unter demselben Winkel schneidende Linea rhombica (Windstrick,jRnmb) als Gerade darstellt. Diese Linie wurde schon von Nonius in seindSchrift „De arte navigandi. ConimbrsB 1546 in 4.“ in Betracht gezogen, —'dann ganz besonders von W. Snellius in seinen „Tipliis Batavus. Lugd. Batav-1624 in 4.“, wo auch der jetzt dafür gebräuchliche Ausdruck Loxodrome ( v(,ulojde = schief, und o <lV,d^,o; = der Lauf)“ zuerst Vorkommen soll; in de 1neuern Zeit wird sie in den meisten Werken über Chorographie und Nautikbehandelt, auch in einigen Specialschriften, wie z. B. in „Friesach , Über Los°"dromie. Graz 1874 in 8.“ Vgl. auch „Günther, Geschichte der ioxodromischeuCurve (Studie VI von 1879)“. — b. Das Verfahren, den Parallelen die Di-stanz g, den Meridianen aber die Distanz g ■ Oo cp zu geben, wo g die Län" ,!eines Equatorgrades und cp die mittlere Breite des darzustellenden Kompl® xeS