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— Einige Vorkeimtnisse ans der Physik. —
also a = 900' setzen, wodurch er für A nach 4 den bereits angegebenen Werterhielt, und so schon auf den ersten Wurf und ohne sich auf hypsometrischeVersuche zu stützen, der Wahrheit sehr nahe kam. — Einer der ersten,welcher die Ifalley’sche Formel praktisch verwertete, war Joh. Jakob Scheuchzer (Zürich 1072 — ebenda 1733; Prof. matb. und Stadtarzt Zürich ; vgl. Biogr. Iund Gesell, d. Verm.), und er erwarb sich dadurch, dass er bei den Natur-forschern den Gebrauch einführte, sich mit einem Reisebarometer (bei ihm ein,jeweilen au Ort und Stelle gefülltes Gefässbarometer in Form eines Spazier-stockes) zu bewaffnen, ein entschiedenes Verdienst, wenn auch sein AVcrtA = 8338,2* = 10252 m , welchen er 1709 aus Vergleichung der durch Senkelnzu 119* bestimmten Höhe der Pfäflerser-Felswand mit den unten und oben be-obachteten Barometerständen ableitete, weit gegen dem Halley’schen znriiek-stand. In letzterer Hinsicht erzielte Bouguer (vgl. pag. 39 der Einleitung zuseiner Schrift „La figure de la terre. Paris 1749 in 4.“) entschieden in jeneraltern Zeit das beste Resultat, als er in Peru am Pichincha, wo er über einetrigonometrisch zu 1209* bestimmte Höhendifferenz verfügte, entsprechendeBarometerbeobachtungen machte, welche ihm A = 9007* = 18841'" ergaben-
13 1. Die neuere Hypsometrie. — Die neuere Hypsometriebegründete Jean-Andrd Deluc “, indem er in seinen klassischen„Reclierches sur les modifications de l’atmosphere. Geneve 1772,2 Yol. in 4.“ für die Höhenberechnung eine, den an beiden Stationenbeobachteten Lufttemperaturen T und t Rechnung tragende Formelaufstellte, welche nach Reduktion auf unsere gegenwärtigen Massemit II = 17970 ,n • (Lg B - Lg b) [1 + 0,002 (T + t)] *
übereinstimmt, — auch, abgesehen von etwelcher Abänderung desZahlfaktors, noch jetzt die meistbenutzte ist und somit als Deluc’schßFormel citiert werden sollte b . — Etwas später zeigte Laplace, dassstrenge genommen auch die mittlere Breite q> der beiden Be-obachtungsstellen, sowie das Verhältnis der Distanzen r und a deruntern Station von der obern und vom Erdmittelpunkte berück-sichtigt werden sollte und gab nun die, nach ihm zu benennende,verbesserte Formel
II = 18336 m • (1 + 0,002845 • Co 2 cp ) [1 -| - 0,002 (T + t)l ■ Fw0 F = (l + (Lg B - Lg b) + 0,868 589 ■ ^
welche im übrigen, d. h. wenn man r gegen a, und den kleinenBetrag des von der Breite abhängigen Gliedes vernachlässigt, ab-gesehen vom ersten Zahlfaktor, ganz mit unserer 1 iibereinküinfflt e -— Seither hat man noch gefunden, dass auch der FeucbtigkeitS"zustand der Luft einen merklichen Einfluss ausübt, und es bat s °z. B. Richard Rühlmann die Formel
II
wo
F - (l
0,00183 (T
)(LgB-Lgb) [l4 0,189^4
18429™,1 (1 + 0,002 623 • Co 2 r/>) [12 h -f- II6 378150