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— Die neuere Hypsometrie. —
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aufgestellt, unter h die Meereshöhe der untern Beobachtungsstelle,unter E und e aber die Dunstspannungen an den beiden Stationenverstehend — Umgekehrt sind auch Versuche gemacht worden,für Überschlagsrechnungen handliche Näherungsformeln zu geben,und so verdankt man z. B. Leslie die von Logarithmentafeln dispen-sierende Formel
II = A • -? 7 ?- wo A =- 50000' • P = 16242 111 4
B -|~ b
welche für Temperaturen, die sieh nicht gar zu sehr von 4° lt. = 5° C.unterscheiden, ganz ordentliche Resultate ergiebt e . — Für weiternDetail muss auf die Speciallitteratur verwiesen werdend
’Lw 13 7: a. Jean-Andre Deluc (Genf 1727 — Windsor 1817) war Prof,honor. Göttingen und Vorleser der Königin von England. Vgl. Biogr. IV. —b. Als Deluc die von ihm 1754 auf einer Alpenreise gesammelten Barometer-angaben hypsometrisch verwerten wollte, gaben ihm die verschiedenen Rech-nungsvorschriften so unvereinbare Resultate, dass er sich entschloss „de fermerles livres et de eonsulter ia nature seule, en la suivant pas ä pas aussi loinqn’elle vondrait le conduire“. Er bestimmte hiefür, teils trigonometrisch, teilsdurch eigentliche Nivellements, die Höhenunterschiede von 15 am Saleve beiGenf gewählten Versuchsstationen, und ruhte nun nicht bis er die sowohlan ihnen, als auch auf einigen grossem Alpenreisen erhaltenen Barometer-angaben zu deuten und darzustellen wusste, wobei er namentlich den schonvon Schenchzer vermuteten Einfluss der Lufttemperatur konstatierte und inRechnung zu bringen suchte. So entstand, wenn auch auf Halley fassend, dochzunächst auf empirischem Wege seine Formel
H = 10000‘ • (Lg B — Lgb) • [1 -|- 0,001 (T' -|- t')] 5
wo T' und t' die Lufttemperaturen bezeichnten, welche er an einem Queck-silberthermometer ablas, dessen Scale beim Thaupunkte — 30 und beim Siede-punkte + 147 zeigte. Setzt man aber in 5, um Meter und Centigrade zu er-halten, l t =l m ,94904 und T'= 1,86 • T — 39, t'= 1,86 ■ t — 39, so geht sienach leichter Reduktion in 1 über. — Schon die auf Wunsch von La Condamine1762 durch Deluc der Pariser Akademie vorgelegte Abhandlung „Recherche»sur la loi des condensations de l’atmosphere et sur la maniere de mesurerpar le Barometre la hauteur des lieux accessibles“ wurde ungemein günstigaufgenommen, und als- er, nach Fortsetzung seiner Reisen und Studien, 1772seine bereits erwähnte grössere Schrift herausgab, auf deren übrige Teile wirspäter zurückzukommen haben werden, schuf er sich damit für alle Zeitendas schönste Denkmal. — c. Während Laplace noch 1799 (vgl. die ed. 2 seinerExposition) die fast mit Deluc übereinstimmende Konstante 17972 111 benutzte,erhöhte er sie 1805 (vgl. Mec. cel. IV 289—93) auf 18330 m , sich dabei aufdie Messungen von Louis-Frangois Ramond (Strassburg 1753 — Paris 1827;Staatsrat und Akad. Paris; vgl. Cuvier in Mein, de l’Inst. II 9) stützend, undliess dieselbe überdies» (vgl. unsere 2), von der Annahme ausgehend, dass siezur Schwere reeiprok sei, mit Breite und Höhe etwas variieren. Letztererglaubte dagegen, dass man, unter einer kleinen Erhöhung der Konstante,praktisch in der Regel von diesen Variationen abstrahieren, nämlich die FormelH = 1S393 1 “ • (Lg B - Lg b) • [ 1 + 0,002 (T + t) ] 6