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— Einige Vorkeimtnisse aus der Physik. —
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Xu 139: u. Die Welleulelire basiert wesentlich auf dem durch ErnstHeinrich Weber (Wittenberg 1795 — Leipzig 1878; Prof. phys. Leipzig ) unddessen Bruder Wilhelm Eduard Weber (Wittenberg 1804 geh.; Prof. phys.Göttingen ) herausgegebenen Werke: „Die Wellenlehre auf Experimente ge-gründet. Leipzig 1825 in 8.“ — b. Auf die Lehre vom Schalle, die sog.Akustik, kann ich hier nicht näher eintreten, sondern verweise hiefiir auf dieSchriften: „Descartes, Compendium musicte. Ultraj. 1650, posth. in 4., — Euler ,Tentameu novse theorise musicse. Petropoli 1729 in 4., — d’Alembert , Elemens denmsique. Paris 1779 in 8., — Chladni , Entdeckungen über die Theorie desKlanges. Leipzig 1782 in 4., und: Die Akustik. Leipzig 1802 in 4. (Nachtrag1817; franz. Paris 1809), — Hermann v. Helmholtz (Potsdam 1821 geh.; Prof,physiol. Königsberg und Heidelberg, jetzt Prof. phys. Berlin ), Die Lehre vonden Tonempfinduugen. Braunschweig 1863 in 8. (4. A. 1877), — John Tyndall (London 1820 geh.; Prof. phys. London); Sound. London 1867 in 8. (franz.durch Moigno, Paris 1869; deutsch durch Helmholtz und Wiedemaun, Braun-schweig 1867), — Strutt Rayleigh, Theory of Sound (deutsch durch Neesen,Braunschweig 1880, 2 Yol. in 8.), — etc.“ Ich will einzig erwähnen, dass dievon Marin Mersenne (Soultiere in Le Maine 1588 — Paris 1648; Minorit undLehrer in den Ordensschulen) zuerst experimentell zu 1380' bestimmte Ge-schwindigkeit des Schalles in der Luft, jetzt gewöhnlich nach der FormelU = 332 m ,25 • y 760 (1 -|- 0,003 665 • t) : (b — 0,3779 • e)berechnet wird, wo t die Lufttemperatur, b den Barometerstand und e denDruck des vorhandenen Wasserdampfes in Millimetern bezeichnet.
130 . Einige Begriffe aus der Lehre vom Lichte. —
Sei es, dass man das von einem Körper ausstrahlende Licht als eineeigentliche Emission betrachte, wie dies z. B. noch hei Newton derFall war, — sei es, dass man mit Huygens annehme, der leuchtendeKörper bewirke in einem äusserst feinen und elastischen, den ganzenKaum erfüllenden Medium, dem sog. Ether, eine Art Wellenbewegungoder Undulation, — so kömmt man immer zu den Grundgesetzen,dass sich das Licht in einem und demselben Mittel geradlinig und(467) mit grosser Geschwindigkeit fortpflanze, — dass es beim Treffenauf ein neues Mittel zum Teil durch sog. Reflexion so in das altezurückkehre, dass die Normale den Winkel zwischen dem ein-fallenden und reflektierten Strahle halbiere, — zum Teil durch sog.Brechung so in das neue Mittel übergehe, dass die Sinuszahlen derWinkel, welche die Normale mit der ursprünglichen und der neuenRichtung des Strahles bildet, in einem von den beiden Mitteln ab-hängigen, bestimmten Verhältnisse stehen (136), — endlich zum Teilauch nach allen Richtungen zerstreut werde oder verloren gehe.Auf dem Reflexionsgesetze beruhen aber die Eigenschaften der sog.Spiegel (131 — 32), — auf dem Brechungsgesetze die Wirkungen dersog. Prismen und Linsen (136—41), — somit auch die Leistungender aus diesen Elementen komponierten Sehwerkzeuge (133—47), —und es konnten daher die sich mit diesen Gegenständen befassenden