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Erster Halbband.
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— Einige Vorkeimtnisse ans der Physik. —

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1839, 2 Bde. in 8., — A. Beer, Einleitung in die höhere Optik. Braunschweig 1853 in 8. (2. A. durch V. v. Lang 1882), — F. Billet, Traite d’optique pliy-sique. Paris 1858—59, 2 Yol. in 8., — Ch. Briot, Essai sur la theorie mathe-matique de la Inmiere. Paris 1864 in 8., — Alexandre-Edmond Becquerel (Paris 1820 geh.; Prof. phys. Paris), La hindere, ses causes et ses effets. Paris 1867bis 1868, 2 Vol. in 8., — Tyntlall, Six lectnres on light. London 1873 in 8.(deutsch durch Wiedemann, Braunschweig 1876), — Franz Ernst Neumann (Ukermark 1798 geh.; Prof. phys. et miner. Königsberg ), Vorlesungen übertheoretische Optik. Herausgeg. durch E. Dorn. Leipzig 1885 in 8., — etc.“

131 . Die ebenen Spiegel. — Jeder von einem Punkte aufeinen ebenen Spiegel fallende Lichtstrahl wird nach dem Reflexions-gesetze so zurückgeworfen, wie wenn er von dem symmetrischenPunkte kommen würde“, und es heisst daher dieser letztere Bilddes erstem. Jedoch ist dieses Bild nur ein fingiertes, da die Strahlennicht wirklich durch dasselbe gehen, so dass es auch nicht auf-gefangen werden kann; ferner entspricht das Bild eines Gegen-standes nur einem Abklatsche des letztem. — Dreht sich ein Spiegel,während der einfallende Strahl derselbe bleibt, so dreht sich derreflektierte Strahl um den doppelten Betrag, und umgekehrt musssich, wenn letzterer dieselbe Lage behalten soll, der erstere umdas Doppelte drehen b .

Zu 131 : a. Ist abll und a c = b c, so sind die Punkte a und b inBeziehung auf die Ebene I symmetrisch. Verbindet mansie mit irgend einem Punkte d der Ebene, so bilden adund de notwendig mit dem sog. Einfallslote df i. I gleicheWinkel: Es wird also nach dem Beilexionsgesetze jedervon a ausgehende Lichtstrahl a d so nach d e zurück-geworfen, wie wenn er von b kommen würde, w. z. b. w.— b. Hierauf gründet sich der sog. Spiegelsextant (352).Für andere Anwendungen des ebenen Spiegels vgl. 144. —Metallspiegel und unbelegte Glasspiegel kommen schon im hohen Altertum vor;auch kannte schon die Schule von Plato das Beflexionsgesetz, und in der mut-masslich mit Unrecht Euklid zugeschriebeuen „’Omixie xul KnTomniv.ii (durchJ. Pena: Parisiis 1557 in 4.; durch C. Dasypodius: Argent. 1557 in 4.; auchspäter)“ sind die Gesetze des ebenen Spiegels schon ziemlich vollständig ent-wickelt. — Mit Blei belegte Glasspiegel werden zuerst um 1240 durch Vincenzv. Beauvais erwähnt, — mit Zinn -Amalgam belegte Spiegel scheinen dagegennicht vor dem 14. Jahrhundert vorzukommen.

133 . Die sphärischen Spiegel. — Pallen von einem leuch-tenden Punkte, der von einem sphärischen Hohlspiegel des Radius 2 pden Abstand a>p hat, Strahlen auf diesen Spiegel, so wird nurderjenige, welcher durch den Mittelpunkt führt, der sog. Hauptstrahl,in sich selbst zurückgeworfen, während alle andern Strahlen nacherfolgter Reflexion denselben nahezu in einem Punkte schneiden,dessen Abstand « vom Spiegel die Relation