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Erster Halbband.
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— Einige Vorkeim tnisse aus der Physik.

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erst Halley unternahm) E C = a f, CK = x — f, FK = x + g — d undFJ = g + y, sowie GK^AK = x, EG^iAE = a, HJi=iDJ —y undHK^DK = x — d ein, so gehen sie iu

„ : x 11 1 f und 1 = ..yl x ±8’- d )_ 4

a(x-f) n (x ■— d) (g + y)

über, und aus diesen erhält man durch Elimination von x sofort die schondurch Halley gegebene Grundformel 1. — d. Die 2 habe ich zuerst bei Euler,der schon in seiner Abhandlung von 1765 die auf die verwandte Form(n — 1): f = (1: a) + (n : x) brachte, in seiner „Dioptrica“ gefunden. — Setztman n = 3 / 2 , so ergiebt sich aus 2 die Proportion (f + g) : f = 2g : p, welcheschon Cavalieri auf pag. 462 seiner „Exercitationes“ aufstellte, und, ent-sprechend wie Halley die 1, auf alle Linsenarten auszudehnen wusste. —e. Auf diese Deformationen, sowie auf die auch bei den Linsen, entsprechendwie bei den Hohlspiegeln (132), auftretende sphärische Abweichung, kann ichunter der folgenden Nummer nur kurz eintreten und muss dafür auf die schongegebene und noch in 141 u. f. zu vervollständigende Speciallitteratur verweisen.

138. Das Spektrum und die chromatische Abweichung.

— Bei weiterer Verfolgung der vorstehenden Untersuchungen ergabsich leider bald auch das, die Möglichkeit grösserer Vervollkomm-nung der Fernrohren in Frage stellende Resultat, dass bei sphäri-schen Linsen die von einem Punkte ausgehenden Strahlen sich nachdem Durchgänge nicht wieder genau in demselben Punkte kreuzen,d. h. dass das Bild eines Punktes nicht wieder ein Punkt ist: Manfand nämlich nicht nur, dass die Bildweite für die Randstrahlen,entsprechend wie beim Hohlspiegel, kleiner als fiir die Central-strahlen ausfällt, und dass diese sog. sphärische Abweichung beikleinerer Brennweite und grösserer Öffnung oder Apertur der Linsezunimmt “, — sondern dass hiezu noch eine beim Spiegel nicht vor-handene, sich in ähnlicher Weise verhaltende und ebenfalls sehrstörende, sog. chromatische Abweichung hinzutritt: Lässt man näm-lich durch eine enge Spalte Sonnenlicht auf ein Prisma fallen,dessen brechende Kante parallel zur Spalte steht, und fängt das-selbe nach seinem Durchgänge mit einem weissen Schirme auf, sozeigt sich, dass nicht nur das Bild der Spalte verlegt, sondern durcheinen farbigen Streifen, das sog. Spektrum, ersetzt ist, in welchemsich von oben nach unten die Farben: „Rot, orange, gelb, grün,blau (hellblau), indigo (dunkelblau), violett“ folgen b . — Wird derSchirm an der Stelle des Spektrums so durchbrochen, dass nur einbestimmter der farbigen Strahlen durchgehen und mit einem zweitenPrisma aufgefangen werden kann, so löst sich dieser nicht weiterauf: Es ist also der Beweis geleistet, dass das Sonnenlicht zu-sammengesetzt (heterogen) ist und aus einer Anzahl von einfachen(homogenen) farbigen Strahlen von verschiedener Brechbarkeit be-steht c . — Dass diese Strahlen heim Durchgänge durch eine Linse,