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Erster Halbband.
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— Einige Vorkenntnisse aus der Physik. —

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immer so stark, dass die vom Objektive erzeugten Bilder zu unscharfausfielen, um die Anwendung etwas kräftiger Okulare zu erlauben.(Sollte also die, nach der von Huygens aufgestellten Näherungsregeldem Verhältnisse der Brennweiten von Objektiv und Okular gleicheVergrösserung “ gesteigert werden, so schien kaum ein anderesMittel vorhanden, als Objektive von grosser Brennweite zu ver-wenden, da für diese die Abweichung geringer und, ohne Verstärkungder Okulare, die Vergrösserung beträchtlicher wurde. Es ergriffendenn auch AllZOllt und Huygens wirklich dieses Auskunftsmittel, undzwar in der Weise, dass sie, um ein allzu grosses Gewicht zu ver-meiden, sog. Luftfernröhren (Nachtfernröhren) erstellten, bei welchenObjektiv und Okular einzeln gefasst und das Verbindungsrohr weg-gelassen war h . — Anderseits bemühte sich auch Newton, das Fern-rohr zu verbessern, und dachte namentlich daran, durch Kombinationvon Linsen die chromatische Abweichung des Objektives zu heben.Als er jedoch durch einige Versuche zu dem irrigen Glauben ge-kommen war, es sei die Farbenzerstreuung bei jedem Körper seinemBrechungsvermögen proportional, gab er natürlich diesen Gedankenauf und wandte sich dem Versuche zu, die Objektivlinse durch einenObjektivspiegel zu ersetzen, d. h. ein sog. Spiegelteleskop zu kon-struieren und sich auf diese Weise direkt vor der Farbenabweichungzu schützen. Dieser letztere Versuch war vom schönsten Erfolgebegleitet, wie ein noch jetzt von der Boy. Society in London mitder Aufschrift „Invented hy Sir Jsaac Newton and made witli bisown hands in the year 1671“ als Reliquie aufbewahrtes Instrumentdieser Art beweist c .

Zn 139: a. Versteht man unter Vergrösserung das Verhältnis der Winkelrp und i p, unter welchen das Objektivbild von den Mitten des Okulares undObjektives aus gesehen wird, so ist dieselbe m = <p:y. Wird anderseits dasFernrohr auf einen sehr fernen Gegenstand eingestellt, und bezeichnen p und Pdie Brennweiten von Okular und Objektiv, so kann man Tg : Tg ip — F : 1>setzen, also ist in der Tliat m^P:p. — b. Huygens schrieb schon 16G3 XI 18aus Paris au Sir Bob. Moray, er habe ein 35-fiissiges Luftfernrohr konstruiert„qui reussit admirablement bien“, und fügte bei: „La fagon de dresser le verreobjectiv est de M. Auzout, et consiste en ce que dans un petit ais (Bohle) dedeux pieds environ, oü ce verre est encliasse, on ajuste un petit tuyau etroit(eine Art Sucher), justement ä angles droits; lorsque celui, qui est aupres,voit l’etoile qu’on veut regarder, par ce tuyau, l’on est assure que le verreobjectiv est situe comme il faut, et l’on tronve aisement apres cela le lieupour mettre l’oculaire, qui est soutenu par un pied“. Sonst war auch wohldas Objektivrohr oben auf einem hohen Maste in einer Art Nuss (genou) be-festigt und von unten mit einem Schnurwerk lenkbar, — ja es hatte nachBigourdan (Annales de Toulouse II von 1886) schon damals Boffat in Toulouse die gute Idee, man könnte die langen Fernrohren dadurch brauchbarer machen,dass man sie in die Weltaxe festlege und ihnen das Licht der Gestirne (analog