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Camera obscura und Photographie. —

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— D. van Monckhoven (1834V — Gent 1882), Traite general de photographie.Paris 1850 in 8. (5 ed. 1865), — Hermann Wilhelm Vogel (Dobrilugk in derNiederlausitz 1834 geb.; Lehrer Phot. Berlin ), Lehrbuch der Photographie.Berlin 1867—68 in 8., — A. Davanne, La Photographie. Paris 1886—88, 2 Vol.in 8., — etc.“ verwiesen werden, — und ebenso für das dazu in Beziehungstehende, gewissermassen das körperlich-Sehen vermittelnde, um 1838 durchWheatstone erfundene Stereoskop auf „Brewster, On the Stereoscope, its hi-story, theory and construction. London 1856 in 8., — A. Steinhäuser, Uber diegeometrische Construction der Stereoscopbilder. Graz 1870 iu 8., — etc.“

14 <$. Die Photometrie. — Die Lichtstärkemessung gehtzunächst von den zwei Grundsätzen aus, dass 1) dem Auge nurdarüber ein entscheidendes Urteil zusteht, oh zwei Helligkeitenübereinstimmen, und somit auf den Grad ihrer Verschiedenheit nuraus der Grösse der Veränderung geschlossen werden kann, welchedie eine erleiden muss, um der andern gleich zu werden, — unddass 2) die Stärke der Erleuchtung dem Quadrate der Entfernungvon der Lichtquelle indirekt, der Intensität der letztem und demCosinus des Einfallswinkels direkt proportional ist, allerdings aberauch von der Reflexionsfälligkeit der beleuchteten Fläche, ihrer sog.Albedo, abhängt — Es beruhen hierauf die sog. Photometer, dereneinfachste darin bestehen, dass man die Schatten eines Stabes, oderdie Beleuchtung zweier je zu dem einfällenden Lichte gleichgeneigterFlächen, durch Verschieben der einen Lichtquelle ausgleicht undsodann die Distanzen der Lichtquellen abmisst 6 .

Kn 146: a. Schon Kepler sprach in seinen „Paralipomena“ aus, „dassdas Lieht im umgekehrten Verhältnisse der auffangenden Flächen abnehme“,und auch die Huygens, Mairan, etc. beschäftigten sich mit einzelnen iu diePhotometrie einschlagenden Fragen; aber als eigentliche Begründer diesesAbschnittes der Physik werden doch allgemein Bouguer und Lambert angesehen,und so mag auch liier auf die „Comparaison de la force de la lumiere dusoleil, de la lune et de plusieurs chandelles (Mffin. Paris 1726) und den: Essai(l’optique sur la gradation de la Inmiere. Paris 1729 in 8. (2 ed. 1760 durchLacaille)“ des erstem, und die davon ganz unabhängige „Photometria. Ang.Vind. 1760 in 8.“ des zweiten, sowie auf das eingehende lteferat von Wilde(Gesell. II 294—384), für weitern Detail verwiesen werden. Noch „Carl Mi-clialke, Untersuchungen über die Extinction des Sonnenlichtes iu der Atmo-sphäre (A. N. 2691 von 1885)“ geht von der Lambert’scken Formel S = A • p'"'^aus, in welcher S die scheinbare Somienhelligkeit hei der Sonnenhöhe rp be-zeichnet, A die Sonnenhelligkeit ausserhalb der Atmosphäre, und p (bei Lambert0,5889, — bei Bouguer 0,8123, — hei Wolff in Bonn 0,8061, — bei Müller iuPotsdam 0,8250, — etc.) der sog. Absorptionskoeffizient ist. — h. Für einigeneuere, speciell zu astronomischen Zwecken konstruierte Photometer auf 595verweisend, mag zum Schlüsse noch hervorgehoben werden, dass der schonvon Bouguer gemachte Vorschlag, von zwei nicht direkte vergleichbaren Licht-quellen jede mit einer Kerze zu vergleichen, bis in die neuere Zeit vielfachverfolgt worden ist, dabei einen Gasbrenner (Beo Carcel) mit 7,8 Normalkerzen