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— Einige Vorkenntnisse aus der Physik. —
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identifizierend, — dass jedoch 1884 auf einem internationalen Kongresse inParis der Beschluss gefasst wurde, als Einheit diejenige Lichtmenge einzu-führen, welche eine Platinplatte von l' 1 ™ 1 Oberfläche im Momente des Schrnel-zens aussendet, — eine Einheit, welche mit 2,8 Bec Carcel oder 15,83 deutschenVereinskerzen gleichwertig' sein soll.
144. Die Spektroskopie. — Es war gegenüber den erstenUntersuchungen über das Spektrum ein Fortschritt von anfänglichungeahnter Tragweite, als Wollaston, und etwas später unabhängigvon ihm auch Fraunhofer, bemerkte, dass dasjenige der Sonne voneiner Menge dunkler Linien oder vielmehr Querstreifen durchzogenwird, deren Lage eine unveränderliche ist, — als ferner erstererauffand, dass gegenteils die durch Metalldämpfe hervorgebrachtenSpektren aus hellen, für jedes Metall charakteristischen Linien be-stellen, — letzterer dagegen naehweisen konnte, dass eine nachmalsmit D bezeichnete Doppellinie des Sonnenspektrums genau mit einerhellen Doppellinie im Spektrum einer gewöhnlichen Flamme überein-stimme, — und Stokes hierauf erkannte, dass diese helle Doppel-linie an das Vorhandensein von Natrium (Sodium) gebunden sei ".An diese höchst merkwürdigen Thatsachen reihten sich nach undnach noch einige andere und riefen einer systematischen Unter-suchung, welche namentlich Kirchhoff und Bunsen durchführten 6 ,dabei zu folgenden Hauptresultaten gelangend: Wenn man in einerFlamme auch nur ganz kleine Mengen gewisser Salze (z. B. in einerWeingeistflamme etwas Kochsalz) verbrennt, so besteht das ent-sprechende Spektrum aus einzelnen farbigen Linien (z. B. bei Koch-salz aus einer gelben Linie), — und wenn man hinter diese Flammeeine Lichtquelle von höherer Temperatur und Intensität bringt,welche für sich ein vollständiges Spektrum giebt (z. B. ein durchein Knallgasgebläse bis zur Weissglut erhitztes Stückchen ge-brannten Kalkes), so wird das Spektrum der Flamme dadurch um-gekehrt, d. h. die hellen Linien erscheinen in dunkle verwandelt.Man muss somit einerseits schliessen, dass auch die dunkeln Linienim Sonnenspektrum durch Umkehrung des Spektrums der Sonnen-atmosphäre entstehen, und dass letztere z. B. Kalium, Natrium undHydrogen enthalte, weil genau an der Stelle der diesen Stoffenentsprechenden hellen Linien dunkle Querstreifen gesehen werden,dagegen z. B. kein Barium, weil dessen Linien keine Repräsentantenhaben, — und anderseits muss man annehmen, dass drei Artenvon Spektren zu unterscheiden sind: Das von undurchsichtigenfesten oder flüssigen Körpern gelieferte vollständige oder kontinuier-liche, das von gasförmigen Körpern erzeugte diskontinuierliche unddas sog. Absorptions-Spektrum, welches dadurch entsteht, dass das