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— hinter sich ein gewöhnliches kleines, auf unendlich gestelltes Fernrohr. —Fiir weitern Detail verweise ich auf 532 und 597—98, sowie auf die Special-schriften: „Kirchhoff, Untersuchungen über das Sonnenspectrum und die Spectreuder chemischen Elemente. Berlin 18G2—G3 in 4., — Anders ,Töns Angström(Medelpad 1814 — Upsala 1874; Prof, pliys. Upsala), Recherches sur le speetresolaire. Berlin 18G9 in 4., — Henry Enfield Roscoe (London 1833 geh.; Prof,ehern. Manchester), Spectrum Analysis. London 18G9 in 8. (4. ed. 1886; deutschvon 0. Schorleminer, Braunschweig 1870 u. sp.), — Heinrich Schellen (Kevelaer bei Düsseldorf 1818 — Köln 1884; Schuldirektor in Köln ), Die Spectralanalysein ihrer Anwendung auf die Stoffe der Erde und die Natur der Himmelskörper.Brannschweig 1870 in 8. (3. A. in 2 Bdn. 1883; engl, durch Jane and CarolineLassell, London 1885), — Heinrich Kayser , Lehrbuch der Spektral-Analyse.Berlin 1883 in 8., — etc.“
1 - 48 . Die Interferenz, Doppcltbrccluing und Polari-sation. — Gewisse farbige Erscheinungen, die beim Zusammen-treffen nahezu paralleler, durch stumpfwinklige Prismen, dünne Öl-schichten, etc., erhaltener Lichtstrahlen, oder beim Yorühergehenan Gitterwerken, an den Bändern undurchsichtiger Körper, etc.,entstehen, sind unter dem Namen von Interferenz- oder BeugungS-Phänomenen bekannt und lassen sich unter der Annahme, dass denverschiedenen Farben Lichtwellen von verschiedener Länge ent-sprechen, nach den Gesetzen der Wellenlehre (129) theoretisch re-konstruieren ". — Ferner lassen manche krystallinische Körper dasLicht nach zwei Richtungen durch oder brechen doppelt ; so z. 13.sieht man durch einen rhomhoedrischen Doppelspath einen Punktdoppelt, und wenn man den Krystall dreht, so dreht sich das eineBild um das andere in einem Kreise, dessen Halbmesser einemWinkel von 6° 12' — 1372' entspricht 6 . — Wenn endlich ein Licht-strahl unter einem Winkel von 54'/ ä ° = Atg n auf einen geschwärz-ten Spiegel einfällt, dessen Glas den Brechungsexponent n besitzt,so erhält er durch die Reflexion gewisse Eigenschaften, die ihmden Namen eines polarisierten Strahles verschafft haben: Fällt erz. B. unter gleicher Neigung auf einen zweiten Spiegel ein, so wirder, je nachdem die neue Einfallsebene zu der ersten parallel odersenkrecht steht, noch oder nicht mehr reflektiert und erleidet heimÜberführen aus der ersten in die zweite Lage eine sucecssiveSchwächung r .
Zu 14S: n. Die Länge der Lichtwellen beträgt für rot etwa 0,62, orange0,58, gelb 0,55, grün 0,51, blan 0,48, indigo 0,45 nnd violett 0,42 Mikron. —b. Arago hat diese Eigenschaft zur Bestimmung der Vergrösserung einesFernrohrs benutzt: Bringt man nämlich vor das Okular eines solchen einenDoppelspath, — sieht nach einer in bekannter Distanz befindlichen Tafel, aufder Kreise von verschiedener Grösse verzeichnet sind, — nnd sucht den-jenigen Kreis ans, dessen zwei Bilder sich tangieren, für welchen also seinscheinbarer Durchmesser 2 <p durch das Fernrohr auf 372 1 gebracht ist, — so