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George Santi ... naturhistorische Reise durch einen Theil von Toscana ... / aus dem Italienischen übersetzt von Gerasimus Constantini von Gregorini ; mit ... einigen Anmerkungen v. Kurt Sprengel
Entstehung
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21
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2r

Zweytes Kapitel.

Abreise von Pienza; Bäder von S.. Filippo-.und die umliegende Gegend.

^)en roten August r78y. reiseten wir zu Pferdevon Pienza ab, und nachdem wir den Fluß Orciaund das Thal gleiches Namens paffirt hatten,kamen wie auf der Straße Strada Romana herein.Wir verfolgten diesen Weg bis an den Gasthof unddie Post dei Rirorsi, die etwa 12 Meilen von Pienzaentfernt liegt. Jenseits der Brücke del Formoneverließen wir diese Straße, und wendeten uns rechtsnach einer kleinen , die längs dem Fluß della Ron-dinaja zu den Bädern von S. Filippö führet, undnur zwey Meilen von den Ricorsi entfernt ist. .

Schon die Steine an dem Flußbette, die miteinem weißen Talksinter überzogen waren, kündig-ten uns die nicht weit entfernten mineralischen Wäs-ser an. Weiter hinauf bey der RoUdinaja fandenwir große losgerissene Massen des härtern Kalk-mergels (oder Travertinftcins), die man immer grö-ßer und häufiger findet, je höher man hinauf steigt.ÄlsMr aber abwärts zu den Bädern kamen, sahenwir das Wasser über einen steilen, schneeweißen Hü-gel in den Graben des Quelles hineinstürzen , derFosso bianeö genannt wird. Ueberall, wo das Was-ser vorbey fließt, sieht man den Boden, die Steine,das Holz, und selbst die Pflanzen mit weißem Kalk-B z sinter